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Alter Ego: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Future Games
Publisher: bitComposer Interactive GmbH
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Nach dem eher enttäuschenden Adventure Reprobates besinnt sich Black Mirror-Schöpfer Future Games auf alte Stärken. Mit Alter Ego erscheint Ende März ein Mystery-Abenteuer mit subtilem Grusel und schwarzem Humor. Eine uns vorliegende Vorschauversion legt nahe, dass sich das Warten lohnen könnte.

Als geschickter Dieb Timothy Moor sollt ihr euch im englischen Plymouth Ende des 19. Jahrhunderts mit eurem alten Kumpel Brian treffen, um eine lukrative Einbruchstour zu planen. Schon die Anreise als blinder Passagier auf einem Schiff ist beschwerlich. Kurz vor der Ankunft werdet ihr erwischt und all eurer Habseligkeiten samt Kleidung beraubt. Im Hafen soll euch ein Polizist in Gewahrsam nehmen, doch entwischt ihr ihm in letzter Sekunde durch die Kanalisation des Städtchens. Nur mit einer Unterhose und Handschellen bekleidet heisst es nun erst mal, neue Anziehsachen zu beschaffen, zum ausgemachten Treffpunkt zu gelangen und euer gestohlenes Erbstück - ein Medaillon - zurückzuholen.

Zunächst landet ihr in einer verlassenen Wäscherei. Nun ja, vermeintlich verlassen, denn auf dem Dachboden kümmert sich eine Bedienstete gerade um die Wäsche. Nach einem kurzem Schock ob eurer halbnackten Anwesenheit ist sie bereit, euch zu helfen. Aber nur, wenn ihr eurerseits ein paar Gefälligkeiten für sie leistet. So muss die damals schon fast museumsreife, handbetriebene mechanische Waschmaschine dringend repariert werden. Und den Haufen Dreckwäsche, der sich derweil angesammelt hat, könntet ihr ja direkt miterledigen. Das alles ist so gar nicht nach Timothys Geschmack, ist sich der Ganove doch eigentlich zu fein, um die Arbeit von Frauen zu erledigen. Aber in diesem Fall muss er sich eben einen Ruck geben, will er nicht in die Fänge der Ordnungshüter gelangen, die nach ihm fahnden.

Die Steuerung ist von der simplen Sorte. Ein Linksklick löst Aktionen aus, ein Rechtsklick lässt euch Objekte und Personen näher untersuchen. Aufgesammelte Gegenstände landen im Inventar am unteren Bildschirmrand. Das Rätseldesign macht es euch dahingehend einfach, als dass ihr nicht wild irgendwelche Gegenstände miteinander kombinieren könnt. Nur passende Kombinationen sind möglich, andernfalls kann erst gar nicht interagiert werden. Unwichtige Objekte werden mit der Zeit inaktiv, was die Übersicht erhöht. Dennoch sorgen Kleinstgegenstände und ausführliche Dialogrätsel für eine zeitweise recht anspruchsvolle Lösungssuche. Steht ihr mal völlig auf dem Schlauch, hilft vielleicht die jederzeit per Tastendruck einblendbare Hotspot-Anzeige weiter. Schön auch, dass es dem Spiel nicht an Komfortfunktionen fehlt. So lasst ihr den Protagonisten - sobald er seine Handschellen los ist - auf Wunsch zum Ziel sprinten oder verlasst Schauplätze direkt per Doppelklick.

Der Weg zu Brian bleibt steinig, führt er euch doch durch eine heruntergekommene Kneipe mit zwielichtigen Gestalten, denen man nicht mal tagsüber begegnen möchte. Ausserdem wird just an diesem Tag der gefürchtete Sir William Lewis bestattet, der in der Bevölkerung gemeinhin als White Beast oder Mad William bezeichnet wurde. Angeblich war der entstellte Adlige ein bislang nicht überführter Serienmörder. Dass so ein Unmensch eine ordentliche Bestattung in der Familiengruft auf dem örtlichen Friedhof erhält, stösst vielen Bürgern sauer auf. Die Polizei ist gezwungen, Extraschichten zu schieben und die Zeremonie zu bewachen. Was das mit der geplanten Diebestour von Timothy zu tun hat? Eine ganze Menge. Ach so, ihr wollt Details? Nee, wartet lieber die Vollversion ab.

Alter Ego
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Daniel Boll


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Daniel Boll am 04 Mrz 2010 @ 12:52
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