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Anno 1701: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Blue Byte Mainz
Publisher: Sunflowers
Genre: Strategie: Aufbauspiel
Anno 1602 ist ein Spiel, dessen Name in Europa eigentlich jeder kennt. Egal, ob jung oder alt, um die Anno-Serie kommt man einfach nicht herum. Ein kleines österreichisches Entwicklerteam namens Max Design hat es anno 1998 geschafft, Anno 1602 zu dem erfolgreichsten deutschen Spiel aller Zeiten zu machen! Lange Zeit mussten die Fans auf einen Nachfolger warten, der erst einige Jahre später das Licht der Welt erblickte. Die Fans freuten sich zwar über den Zuwachs, doch den Erfolg von 1602 konnte 1503 nicht wiederholen. Dies lag vor allen Dingen an dem nicht funktionierenden Multiplayer-Modus. Mit Anno 1701 gelobt Publisher Sunflowers nun Besserung. Eine neue Spieleschmiede, Related Designs, nahm sich der Serie an. Frei nach dem Motto "Zurück zu den Wurzeln" präsentieren sie eine Aufbausimulation mit Suchtpotential und Hammergrafik, die wir erstmals in einer fast fertigen Fassung anspielen durften!



Auf grosse Entdeckerfahrt

Anno 1701 entführt euch in eine andere Welt. Als grosser Entdecker schickt euch eure Majestät in fremde Länder, um Siedlungen zu gründen und ruhmreiche Schlachten zu führen. Am Anfang eines jeden Spiels besitzt ihr lediglich das Kommando über ein kleines, aber sehr windschnittiges Schiff, mit dessen Hilfe ihr über die sieben Weltmeere schippern dürft. Euer Schiffsrumpf ist vollgepackt mit Holz und anderen Waren, um zumindest für eine kleine Weile lang auf einer fremden Insel zu überleben. Nachdem ihr eure Reise begonnen habt, werdet ihr relativ schnell auf festes Land treffen. Sagt euch das kleine Eiland zu, könnt ihr eure erste Siedlung errichten. Dabei solltet ihr darauf achten, dass es auf eurer Insel genügend Nahrung in Form von Fleisch und Fisch gibt.

Nicht zu verachten sind geschätzte Rohstoffquellen wie beispielsweise Lehm oder Erz, die euch im späteren Verlauf des Spiels ordentlich viel Profit einbringen werden. In Anno 1701 sind die aus dem Vorgänger bekannten unterschiedlichen Klimazonen weitestgehend weggefallen. Dennoch ist das Spiel in zwei Vegetationszonen aufgeteilt: Nord und Süd. Während im Norden Honig angebaut wird und Hopfen wächst, finden sich Tabak, Kakao und Edelsteine ausschliesslich im Süden der Inselwelt. Insgesamt gibt es zehn unterschiedliche Rohstoffe, mit denen ihr handeln könnt und die eure Bevölkerung verlangen. Damit ist die Anzahl der Rohstoffe gegenüber Anno 1602 gestiegen, im Vergleich zu Anno 1503 gibt es nun aber eine überschaubare Sammlung an Ressourcen.

Wer die beiden Vorgänger gespielt hat, der weiss, wie man eine Siedlung errichtet. Für alle anderen hier nochmal eine kleine Einführung in das Basiswissen "Wie bau ich mir eine Siedlung"?. Nachdem ihr euer Kontor auf einer, hoffentlich unbesiedelten, Insel errichtet habt, müsst ihr zunächst die Grundversorgung sicherstellen. Ein Marktplatz versorgt eure Bewohner mit Nahrung und Konsumgütern. Der Holzfäller schafft neues Baumaterial herbei und der Fischer und der Jäger stocken die Vorräte an Lebensmittel in eurem Kontor auf. Nun können die ersten Pioniere in eurer Siedlung Fuss fassen und in die ersten Holzbaracken einziehen.

Neu in Anno 1701 ist das Wegesystem. Zwar musstet ihr auch in den Vorgängern Wege anlegen, doch in 1701 müssen nicht mehr alle Gebäude erschlossen werden. Eine Schaffarm beispielsweise benötigt keinen Anschluss mehr an das Strassensystem. Ein Weber, vorausgesetzt, die Webstube liegt in der Nähe, holt sich in einer Schaffarm automatisch Wolle und verarbeitet sie zu Stoff. Soll dieser Stoff allerdings zu eurem Kontor transportiert werden, um schliesslich auf dem Marktplatz verkauft zu werden, benötigt es einen Strassenanschluss, so dass die Marktkarren die Ware abtransportieren können. Wohnhäuser müssen ebenso nicht zwangsläufig mit einer Strasse verbunden werden. Kommt es jedoch in einer dicht besiedelten Gegend zu einem Brand, weitet dieser sich schnell aus und die mobile Feuerwehr ist nicht in der Lage, den Brand zu löschen, da sie nur Strassen benutzen kann. Immerhin versuchen die Bewohner der betroffenen Häuser das Feuer selbst mit Wassereimern zu löschen - leider ein mehr oder weniger hoffnungsloses Unterfangen.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 10 Okt 2006 @ 07:28
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