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Assassin's Creed: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action: Adventure
Es ist nicht das erste Mal, dass sich PC-Zocker mit mehreren Monaten Verspätung abfinden müssen, wenn es um die Veröffentlichung eines Multi-Plattformtitels geht. So auch bei Assassin's Creed, dem Schleichspiel von Ubisoft, das bereits seit vergangenem November für PlayStation 3 und Xbox 360 erhältlich ist. Am 11. April hat die Wartezeit für Windows-Nutzer jedoch endlich ein Ende. Ob sich die Geduld letztlich auszahlen wird, prognostizieren wir anhand einer umfangreichen Vorabversion.

Science-Fiction trifft Mittelalter

Es ist schon eine ungewöhnliche Handlung, die sich Ubisoft für Assassin's Creed ausgedacht hat. Anstatt als Assassine in einer mittelalterlichen Stadt zu starten, befinden wir uns nach einer verzerrten, surrealen Traumsequenz in einem High-Tech-Labor. Barkeeper Miles liegt auf einem futuristischen OP-Tisch, von merkwürdigen technischen Geräten umgeben. Doch ist er kein gewöhnlicher Patient, sondern Gefangener eines schwerreichen Konzerns, der an einer bestimmten Erinnerung interessiert ist. Nicht etwa von Miles persönlich, sondern von einem seiner Vorfahren. Und weil wir uns momentan in der Zukunft befinden, gibt es natürlich einen Computer, der genetische Gedankenspeicher auslesen und so an Erinnerungen gelangen kann, die sich vor Hunderten von Jahren abgespielt haben.

Um jedoch an den gewünschten Gedankenfetzen heranzukommen, muss Miles sich wider Willen mit Hilfe des Ärzteteams zunächst durch zahlreiche Erinnerungsequenzen vorarbeiten. Wie unschwer zu erraten ist, handelt es sich dabei um die jeweiligen Spielabschnitte. Darin schlüpfen wir in die Rolle des Assassinen Altaïr, einem Vorfahren des unglücklichen Barkeepers. Zunächst steht ein ausführliches Tutorial in einer Art virtuellem Raum auf dem Plan, das uns die Steuerung näherbringen soll. Mit vier Aktionstasten und vier Waffentasten können wir das gesamte Bewegungsrepertoire von Altair meistern, doch ist viel Geduld erforderlich, bis die Bedienung in Fleisch und Blut übergeht.

Multifunktionale Tasten

Was mit Gamepad samt Analogsticks intuitiv funktioniert, gestaltet sich mit Tastatur und Maus vor allem anfangs als sehr schwierig. Altaïr kann etwa unauffällig gehen, zügig laufen oder fluchtartig sprinten. Das Ganze wird mit maximal zwei Tasten ausgelöst und ist kontextbedingt. Klingt simpel, ist aber gerade in Stresssituationen sehr verwirrend. Die Funktionen müssen schon sehr nahe beieinander belegt werden, um ein schnelles Erreichen im Notfall zu gewährleisten. Relativ früh schalteten wir darum komplett auf Gamepad-Steuerung um. Damit klappt es einfach besser.

Werfen wir einen näheren Blick auf Altaïrs Fähigkeiten. Der Typ ist nicht nur ein ausgezeichneter Leisetreter, sondern auch ein exzellenter Fassadenkletterer und Nahkämpfer. Sam Fisher und der persische Prinz würden vor Neid erblassen. Kinderleicht springen wir mit Altaïr über schmale Holzbalken von Dach zu Dach, erklimmen spinnenartig Aussenwände von hohen Gebäuden und lassen uns aus 30 Metern Höhe auch mal in einen Heuhaufen fallen. Anders als in Prince of Persia funktionieren solche halsbrecherischen Manöver halbautomatisch. Wir müssen also nicht manuell für die nötige Balance beim Klettern und Springen sorgen, sondern lediglich eine Tastenkombination drücken und grob die Richtung vorgeben. Den Rest erledigt Altaïr eigenständig.

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Daniel Boll




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Daniel Boll am 27 Mrz 2008 @ 16:17
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