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Auto Club Revolution: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Eutechnyx
Publisher: Eutechnyx
Genre: Simulation und Sport: Simulation
Seit März 2012 läuft die Betaphase, doch ein Erscheinungstermin ist für Auto Club Revolution noch in weiter Ferne. Wir konnten den Status quo der Rennsimulation auf der gamescom begutachten.

Gran Turismo Light für lau

Realismus. Das ist das erste Wort, mit dem wir bei der Messepräsentation von Auto Club Revolution konfrontiert werden. Alles soll sich möglichst authentisch anfühlen, jeder Grashalm, jede Kurve soll der Wirklichkeit entsprechen. Die Liebe zum Detail der Entwickler lässt sich auch nicht verbergen. Die Autos und Strecken des Free-2-Play-Titels sehen hübsch aus - für einen kostenlosen Flitzer sind die Kulissen beeindruckend modelliert. Selbst für die Fahrphysik hat man sich prominente Unterstützung ins Boot geholt - dutzende Automobilhersteller leisten Eutechnyx Unterstützung.

Auto Club Revolution Bild
Steuerung und Geschwindigkeitsgefühl waren auch nie das Problem der Rennsimulation. Für Furore sorgte eher das Preismodell. Bis zu 15 Euro waren für neue Karossen fällig, Tuning-Teile und Lackierungen mussten separat bezahlt werden. Klar, dass da die Fans nicht mitzogen. Der Protest zwang die Entwickler zum Umdenken, mittlerweile ist man zum üblichen Bezahlsystem zurückgerudert. Demnach sollen sich fast alle Autos mit genügend Fleiss und Zeit erspielen lassen. Nur besonders schmucke Karren muss man gegen sogenannte E-Bugs kaufen. Die tauscht man im Shop ganz traditionell gegen echtes Geld ein, Credits kassiert man dagegen für gewonnene Rennen. Schon jetzt hält der Fuhrpark satte 44 unterschiedliche Fahrzeuge bereit, über 45 Automobil- und 100 Tuning-Marken lassen sich im Spiel wiederfinden. Wenn's gut läuft, sollen jede Woche neue Inhalte folgen.

"Wir wollen das Facebook für Autofans sein."

Überhaupt gibt sich Eutechnyx keine Blösse, wenn es um die Kooperation mit namhaften Herstellern geht. So soll Auto Club Revolution schon jetzt alle möglichen Lenkräder unterstützen, um für das perfekte Renn-Feeling zu sorgen. Gleichzeitig arbeitet man an einer Community-Website mit Twitter-Anbindung, Chats, Vereinen und Statistiken. "Wir wollen das Facebook für Autofans sein", erklärt uns ein Mitarbeiter. "Und gerade im sozialen Bereich müssen wir noch stärker werden." Der Plan ist folgender: Am Ende soll die ganze Bastelei im Browser ablaufen. Hier schraubt man an seinen Boliden und stellt sie für die Mitspieler zur Schau. Dadurch erhofft man sich nicht nur genügend Gesprächsstoff über verschiedene Designs und ausgefallenes Tuning, sondern auch Wettkämpfe, wer das schönste Auto kreiert hat und wie es sich schliesslich auf dem Asphalt behauptet. Eine optimierte Smartphone-App ist zwar noch nicht geplant, scheint aber nur eine Frage der Zeit zu sein.

Und Zeit haben die Entwickler reichlich. Weil Eutechnyx gleichzeitig als Publisher für Auto Club Revolution fungiert und damit sein eigener Geldgeber ist, haben die Autofreaks keine Eile. Im Gegenteil, man möchte erst den Startschuss geben, wenn alles perfekt ist - ganz gleich, wie lange das dauert. Uns soll es recht sein, denn obschon ein etwaiger Veröffentlichungstermin noch in den Sternen steht, kann man auf dem Nürburgring schon seit März seine Runden drehen. Der Client wiegt nur wenige Gigabyte und läuft sogar auf klapprigen 400 Euro-Laptops. Über gravierende Designänderungen und interessante Neuerungen halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

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Mirco Kaempfer


Mirco Kaempfer am 27 Aug 2012 @ 09:52
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