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Blackguards 2: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Daedalic Entertainment
Publisher: Daedalic Entertainment
Genre: Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel
Edna Bricht Aus, Harveys Neue Augen und Deponia sind nur ein kleiner Auszug aus der Liste grossartiger Point-and-Click-Adventures aus dem Hause Daedalic. Es ist nicht gelogen, wenn man behauptet, dass die Hamburger Spieleschmiede die riesigen Adventure-Fussstapfen von LucasArts tatsächlich auszufüllen vermag. Anfang 2015 erscheint Blackguards 2, ein rundenbasiertes Strategierollenspiel und der Nachfolger des ersten Rollenspiel-Ausfluges von Daedalic. Die Reise führt abermals nach Südaventurien, in die Welt von Das Schwarze Auge.

Einmal Held, immer Held

Drei Jahre sind vergangen, seitdem die Blackguards, die ruhmreichen Bezwinger der neun Horden, ihren persönlichen Feldzug durch den Süden von Aventurien beendet haben. Inzwischen herrscht hier der Sklavenhändler Marwan von Mengbilla mit Zuckerbrot und Peitsche. Auch Cassia, unsere Heldin, fällt seinem Machthunger zum Opfer. Eingesperrt in den Kerkern unter der Arena, strebt sie nach nicht weniger als der Freiheit und der Herrschaft über den Haifischthron, sei es auch nur für einen Tag. Als ihr endlich die Flucht aus den Gewölben gelingt, vom Gift der dort lebenden Spinnen entstellt und in den Wahnsinn getrieben, wendet sich Cassia an die Blackguards oder an das, was von ihnen übrig geblieben ist. Zwerg Naurim hat seine Axt schon vor langer Zeit an den Haken gehängt, ist faul und fett von ausufernden Feiern und dem Reichtum seiner Abenteuer. Der Zauberer Zurbaran ist wieder am Ausgangspunkt seiner Abenteuer angelangt - als Sklave liegt er in Ketten. Und Takate, früher ein Gladiator, ergötzt sich nun am Leid der Menschen und lässt sie in seiner eigenen Arena auf Leben und Tod gegeneinander antreten. Der Rest der ehemaligen Helden ist nicht mehr. Der klägliche Rest der einst ruhmreichen Blackguards steht Cassia auf ihrer Mission zur Seite - allerdings nicht ganz uneigennützig, denn als Betreiber der "Neun-Horden"-Arena hat Marwan drei Jahre zuvor nicht den besten Eindruck bei ihnen hinterlassen. Gemeinsam zieht die Gruppe auf der Suche nach Reichtum, Quests und Vergeltung durch Südaventurien, um erneut als Helden gefeiert zu werden ...


Civilization trifft Rollenspiel

Die meiste Zeit im Spiel verbringt ihr in den weitläufigen und detailliert gestalteten Kampfarealen, in denen ihr, nach dem Betreten des Gebietes, erst mal eure Charaktere platziert. Das klingt untypisch für ein Rollenspiel, und das ist es auch, gehört aber zu den grandios taktischen Gefechten einfach dazu. Zug für Zug bewegt ihr eure Charaktere nun wie auf einem Schachbrett durch die Areale. Dabei besitzt jede Figur zwei Bewegungsradien. Während der kleine nach dem Vorrücken des Charakters noch die Ausführung einer Aktion oder das Einsetzen einer Fähigkeit ermöglicht, bietet der grosse zwar doppelte Bewegungsreichweite, ihr beendet euren Zug aber auch vollkommen schutzlos. Wer wann seinen Zug ausführen darf, wird übrigens nicht zufällig entschieden, sondern anhand der Initiative-Werte eurer Party und eurer Gegner beurteilt. Je höher die Initiative, desto eher ist man am Zug. Die Kämpfe legen einen wirklich sehr grossen Fokus auf die taktische Komponente des Spiels - man könnte dabei glatt vergessen, dass Blackguards 2 ein Rollenspiel ist. Dazu tragen nicht nur die rundenbasierten Gefechte bei, sondern auch die Tatsache, dass sich Daedalic wirklich an das Das-Schwarze-Auge-Regelwerk hält. Der Ausgang der Kämpfe, die Stärke der Angriffe und die Trefferchance werden Angriff für Angriff penibel ausgewürfelt. Ein Fest für Fans, die sonst lieber mit Stift und Papier spielen.

Blackguards 2
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Patrick Recknagel


Blackguards-2


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Patrick Recknagel am 17 Dez 2014 @ 17:50
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