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Caesar IV: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Tilted Mill Entertainment
Publisher: Vivendi Games
Genre: Strategie: Aufbauspiel
Sieben Jahre nach Erscheinen des letzten Teils hat Vivendi heute auf der Games Convention

Caesar IV

angekündigt. Damit findet die vor über zehn Jahren begonnene Strategiespiel-Serie ihre Auferstehung, natürlich in zeitgemässem Design. Wir waren für euch auf einer der ersten Präsentationen und geben euch einen kleinen Einblick, wie Entwickler Tilted Mill die ewige Stadt Rom heute sieht.

Wie im Vorgänger übernehmt ihr in Caesar IV die Rolle eines aufstrebenden Provinz-Gouverneurs im römischen Imperium. Euch obliegen dabei Aufbau und Verwaltung einer kompletten antiken, römischen Stadt und deren Provinzen. Dabei könnt ihr euch entweder im Sandbox-Modus frei austoben oder an der rund zehn Szenarien umfassenden Kampagne versuchen. Und wenn ihr alles richtig macht, winkt vielleicht am Ende gar der Posten Caesars selbst.

Dabei ist das eigentliche Gameplay ein Mix aus Civilization-Strategie und antikem Sim City mit einer Prise Sims. Ihr beginnt auf einer grünen Wiese mit Bäumen, die natürlich erstmal gefällt werden. Danach werden Wege angelegt (erstmals in alle Richtungen und nicht beschränkt auf rechte Winkel) und Gebäude gebaut, in die dann Bürger einziehen sollen. An Einwohnern gibt es neben den gewöhnlichen Arbeitern auch noch spezialisierte, wie etwa Ärzte oder Ingenieure, sowie Patriarchen, die zwar nur auf der faulen Haut liegen, dafür aber Steuern zahlen. Aber egal, ob fleissiger Arbeiter oder fauler Adeliger, alle Bürger stellen Ansprüche an ihre Umgebung. Könnt ihr diese nicht erfüllen, wird das Volk unzufrieden, leistet weniger oder versucht gar einen Aufstand - wenn es nicht gleich das Weite sucht. Also gilt es, die Bedürfnisse ständig zu erfüllen, indem für die nötige Infrastruktur und Angebote gesorgt wird. Eine Schule hier, eine Therme da, nicht zu vergessen Lebensmittelläden und genug Aquädukte. Der Einflussbereich dieser Gebäude ergibt sich übrigens nicht einfach nur aus der Entfernung, sondern aus der Weglänge über ausgebaute Strassen.

Caesar IV bleibt dabei alles in allem aber eher friedlich. Die Motivation der Entwickler lag auf einem Aufbau- und nicht einem Zerstörungsspiel, und deshalb spielen militärische Auseinandersetzungen eine untergeordnete Rolle. Nichtsdestotrotz könnt ihr euch mit Stadtmauern gegen Überfälle durch Barbaren schützen oder Truppen entsenden. Da das Spiel weniger auf Konflikte setzt, soll es auch keinen direkten Mehrspielermodus geben. Zumindest über eine ausführliche Online-Statistik, über die sich die Spieler miteinander vergleichen können, denken die Entwickler aber nach.

Technisch macht das Spiel in Anbetracht der Tatsache, dass es erst im Herbst 2006 erscheinen soll, bereits heute einen guten Eindruck. Die 3D-Grafik ist komplett frei dreh- und zoombar und bietet viele spezielle Effekte, wie Bump Mapping oder Shader. Und auch wenn die Landschaft zum Teil noch recht steril wirkt, lässt sich doch schon eine Liebe zum Detail erkennen. Wie bei "Die Siedler: Das Erbe der Könige" wuseln die Bürger (übrigens jeder ein Individuum mit eigenem Namen und Familie) eigenständig durch die Stadt oder arbeiten animiert in den Werkstätten und Betrieben. Und bei einem Hausbrand kann es auch schon mal passieren, dass ein Bürger Feuer fängt und dann panisch zum nächsten Brunnen rennt, um die Flammen zu löschen.

Caesar IV
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Daniel Boll



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Daniel Boll am 18 Aug 2005 @ 14:18
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