GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

CivCity - Rome: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Firefly Studios
Publisher: 2K Games
Genre: Strategie: Aufbauspiel
Spiele über das alte Rom gibt es mittlerweile zuhauf. Gerade im Strategiebereich wurden wir in den vergangenen Jahren mit der Thematik geradezu überschüttet. Im Oktober will uns ein weiteres Spiel die Kontrolle über Wohl und Wehe der Bürger Roms überlassen. Entwickler Firefly, welche zuletzt mit Stronghold 2 erneut das Mittelalter unsicher machten, haben für das ehrgeizige Projekt namhafte Verstärkung an Bord geholt.

Firefly und Fir(e)axis, da ist aber eine Menge Feuer unterm Dach. Spass beiseite, die Macher von Civilization 4 hauchen der Grundidee von Leaddesigner Simon Bradbury frische Ideen ein. Bradbury, welcher bereits in den neunziger Jahren mit der Caeser-Reihe Erfolge verbuchte, will euch erneut zu Stadtherren machen. Denn ähnlich wie in Caesar baut ihr die antike Stadt quasi aus dem Nichts auf. Es bleibt jedoch nicht nur beim Bauen, nein, ihr müsst eure Untertanen auch noch glücklich machen. Wie das geht? Nun, wie in Anno 1602 gebt ihr ihnen Arbeit, die natürlich angemessen entlohnt wird und schöne Häuser, in denen sie leben. Arbeit ist aber nicht alles im Leben, so sehen das eure Untertanen auch und erwarten eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Dies könnt ihr ihnen ermöglichen, indem sie sich beispielsweise Gladiatorenkämpfe ansehen. Für die Ausübung ihrer Religion baut ihr ihnen Tempel, für Kranke baut ihr Krankenhäuser und für das allgemeine Wohlbefinden verschönert ihr ihre Stadt unter anderem mit Grünflächen und Statuen.

Das hört sich erst mal nach viel Arbeit an, allerdings wurde auch Rom nicht an nur einem Tag erschaffen. Je nach Bedarf wird der Tempel gebaut, ein Brunnen gegraben oder ein Straßenkehrer eingestellt. Rom steht und fällt mit der Zufriedenheit und dem Heimatstolz der Einwohner. Dies seht ihr an einem Balken, der sich entsprechend füllt. Ihr könnt aber auch die Römer direkt anklicken und erfahrt auf diesem Wege Genaueres über den Bürger, beispielsweise welcher Arbeit er nachgeht, welche Probleme er hat, und somit habt ihr schon ein Zufriedenheitsbarometer.

Diese ganze Glücklich-Macherei ist aber nicht ganz kostenlos. Erst einmal müssen die guten Bürger Geld verdienen und Steuern zahlen. Ist genug in der Kasse, können die Bedürfnisse erfüllt werden. Die werden dann auch immer umfangreicher. Es müssen Bauernhöfe angelegt werden, um Tiere zu züchten und Obst und Gemüse anzubauen. Die Waren müssen aber erst noch eingekauft werden. Sie wandern nicht automatisch in den Kochtopf und somit auf den Teller der Bürger. Nein, sie müssen eingekauft werden. Dazu hat jedoch der ordinäre Arbeiter keine Zeit.

35 Stunden-Woche in Rom?

Wir müssen also, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, die Arbeitszeit unseres Arbeiters verkürzen, damit er einkaufen kann. Jetzt verdient er aber nicht mehr ausreichend Geld. Oh weia, was tun? Wir besorgen ihm eine Ehefrau. Die geht dann shoppen. Aber wir leben auch im alten Rom nicht in wilder Ehe, nein, wir heiraten erstmal im Tempel. Hat unser Arbeiter einen gewissen Wohlstand erlangt, werden diese niederen Arbeiten von unseren Sklaven erledigt. Und unsere Ehefrau hat nun ausreichend Zeit, sich um den Nachwuchs zu kümmern, der dann in unsere neu errichtete Schule geschickt wird.

CivCity - Rome
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Markus Grunow


CivCity---Rome


CivCity---Rome


CivCity---Rome


CivCity---Rome


Markus Grunow am 09 Jun 2006 @ 00:11
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen