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Commandos Strike Force: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Pyro Studios
Publisher: Eidos GmbH
Genre: Action: Taktik
Auch wenn das Setting dasselbe bleibt: Mit

Commandos Strike Force

wagen sich die Pyro Studios, bekannt geworden durch Strategie-Titel wie die Commandos-Serie und zuletzt Imperial War, auf neues Terrain. Denn ab sofort wird nicht mehr aus einer Iso-Perspektive überlegt, sondern in Ego-Sicht gehandelt. Wir haben den Mix aus actionreichem First-Person-Shooter und taktischem Strategiespiel auf der Games Convention angespielt.

Trotz der Änderungen bleiben die Spanier bei Commandos Strike Force aber ihrer Linie treu. Ihr findet euch als Spezialeinheit im Zweiten Weltkrieg wieder, müsst hinter den feindlichen Linien agieren und übernehmt die Kontrolle über einen von drei Charakteren. Der Green Beret ist ein eher typischer Soldat und setzt auf schwere Waffen, der Scharfschütze macht seinem Namen alle Ehre und der Spion schleicht sich durch feindliches Gebiet. Der Clou daran: Auch wenn ihr immer nur einen der drei steuert, könnt ihr zum Teil in den Missionen per Knopfdruck zwischen ihnen wechseln.

In einer von uns angespielten Mission gilt es etwa, eine Brücke zu verteidigen. Deshalb positionieren wir zuerst den Green Beret am Brückenkopf und wechseln dann zum Scharfschützen, um die Feinde schon am anderen Ufer zu dezimieren. Der Sniper verfügt übrigens über eine Spezialfähigkeit: Während er durchs Zielfernrohr blickt, kann er auf Knopfdruck das Geschehen in Zeitlupe ablaufen lassen und so natürlich effektiver zielen; allerdings muss nach jedem Schuss wieder zeitraubend nachgeladen werden. Zwischendurch übernehmen wir immer wieder den Green Beret, um die über die Brücke stürmenden Gegner aufzuhalten. Bei dieser Mission zeigt sich aber schon der für die Pyro Studios typische Schwierigkeitsgrad: Keinem der Probespieler gelang es, die Mission erfolgreich zu absolvieren. Das könnte aber durchaus auch daran gelegen haben, dass die Schwierigkeitsgrad-Einstellung (drei stehen hier zur Auswahl) noch nicht funktionierte.

Ebenso knackig die zweite Demo-Mission, die besser zeigt, dass es mehrere Missionsziele und Vorgehensweisen gibt. Auf dem Weg durch eine zerstörte Stadt können wir entweder direkt vorgehen und alle Feinde im Feuergefecht stellen oder das Problem umgehen und etwa einen Tunnel suchen. Daneben gibt es aber auch noch gefangene Kameraden, die wir befreien können, aber nicht müssen. Dabei ist das Areal frei begehbar und es zeigt sich schnell, dass das Vermeiden von Kämpfen meist der bequemere Weg ist. Zum Glück stehen sowohl eine detaillierte Karte mit den Missionszielen als auch eine Mini-Map samt Kompass und eingeblendeten Gegnern zur Verfügung.

Technisch haben die Pyro Studios mit der selbst entwickelten Engine ordentliche Arbeit geleistet. Die Grafik ist düster und stimmig, kann dabei allerdings nicht mit der Genrespitze mithalten. Nichts zu sehen gab es leider vom Mehrspielermodus, hier sollen später sechszehn (PC) beziehungsweise acht (PS2 und Xbox) Spieler in verschiedenen Modi gegeneinander antreten können.

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Jan Gieseler


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Jan Gieseler am 02 Sep 2005 @ 21:16
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