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Company of Heroes: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Relic Entertainment
Publisher: THQ
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Schon wieder ein Echtzeit-Strategiespiel im Zweiten Weltkrieg - ist das nicht langsam durch? Mitnichten! Denn mit

Company of Heroes

schickt Relic Entertainment sein erstes Spiel in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Und die Entwickler haben schon mit Homeworld, Impossible Creatures und zuletzt Warhammer 40.000: Dawn of War viel frischen Wind ins Genre gebracht. Wir haben uns auf der Games Convention mit den Entwicklern getroffen und uns eine aktuelle Version des Spiels angeguckt.

In der Handlung nichts Neues: Ihr übernehmt die Kontrolle über die alliierte Able-Kompanie und kämpft euch von der Invasion in der Normandie durch den ganzen europäischen Kontinent. Dabei steuert ihr eure Truppen wie aus anderen RTS-Games gewohnt von oben mit der Maus. Direkte Ressourcen gibt es nicht, die Entwickler setzen auf ein Punkte-System ähnlich wie in Dawn of War. Durch Erfolge in den Kämpfen bekommt ihr also Punkte, mit denen ihr Nachschub anfordern könnt.

Klingt soweit alles recht bekannt und dementsprechend langweilig. Interessant wird es aber, wenn man das Spiel in Aktion erlebt, denn technisch setzt Company of Heroes neue Genre-Massstäbe. Zusammen mit der lizenzierten Havok-Physik-Engine sorgt vor allem die selbst entwickelte Essence-Engine für Staunen, denn neben filmreifer Grafik gibt es auch eine vollständig und detailliert zerstörbare Umgebung. Die feindliche Infanterie versteckt sich in einem Bunker? Sprengen! Da steht ein Haus im Weg? Einfach ein Loch in die Wand schiessen! Das führt sogar so weit, dass die Entwickler in ihrem Map-Editor einen so genannten "ball of death" implementiert haben. Will man eine zerstörte Stadt als Kulisse haben, baut man sie zuerst heile auf und jagt dann den Todesball drüber hinweg, der alles zu Kleinholz macht. Darüber hinaus bietet der Editor, der auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen soll, spezielle Movie-Funktionen, damit Fans wie die eigentlichen Entwickler die Engine für cineastische Zwischensequenzen nutzen können.

Aber von der zugegebenermassen beeindruckenden Grafik und Physik zum eigentlichen Spiel, das auch einige Besonderheiten aufweisen kann. Nicht nur die feindlichen, sondern auch die eigenen Einheiten sollen eigenständiger werden. So wehren sie sich nicht einfach bei Feindkontakt, sondern suchen etwa selbstständig Deckung. Darüber hinaus könnt ihr ihnen diese Befehle aber natürlich auch direkt geben, zudem stehen unterschiedliche Fortbewegungsarten wie Robben, Kriechen oder Rennen zur Verfügung.

Neben der Infanterie waren damals vor allem auch die Panzer entscheidend, so auch bei Company of Heroes. Die Entwickler legen dabei Wert auf ein möglichst realistisches Kräfteverhältnis. Dementsprechend könnt ihr noch so lange mit einem Maschinengewehr auf einen Panzer schiessen - es bringt nichts. Aber die Tanks sind trotzdem nicht unbezwingbar, eine gezielte Panzerfaust in das Heck kann wahre Wunder bewirken. Dank verschiedener Trefferzonen können auch der MG-Schütze, der Turm oder der Motor beschädigt werden, so dass ein Panzer nicht immer einfach nur explodiert.

Egal ob Panzer oder einfacher Fusssoldat, viele Einheiten besitzen Sonderfähigkeiten, wie etwa Granaten, mit denen sich Scharfschützen erledigen lassen, oder Sprengsätze, die Gebäude mit neuen "Eingängen" versehen. Es gibt aber neben den lokalen auch noch globale Specials, zum Beispiel grossflächige Artillerie-Angriffe. Diese können dabei nicht nur zum Ausschalten von gegnerischen Truppen dienen, sondern beispielsweise mit ihren grossen Kratern und Trümmern auch neue Deckung für die eigenen Einheiten schaffen.

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Jan Gieseler


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Jan Gieseler am 30 Aug 2005 @ 20:16
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