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Company of Heroes: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Relic Entertainment
Publisher: THQ
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Wir befinden uns im Jahre 1944. Die alliierten Streitkräfte landen in der Normandie, um Europa zu befreien. Hurra, wieder ruft der Zweite Weltkrieg. Dass das wohl ausgelutschteste aller Szenarien aber dennoch weiterhin ims Stande ist, den geschätzten Spieler vor den Monitor zu fesseln, haben wir in erster Linie soliden Titeln wie Company of Heroes zu verdanken. Das mehr als vielversprechende Echtzeit-Strategiespiel von den Machern von Warhammer 40K: Dawn of War wird uns nämlich aller Voraussicht nach noch Ende des Monats ein bombastisches und effektgeladenes Kriegsspektakel liefern, das so manchen Ego-Shooter alt aussehen lässt. Wir haben einen Blick auf eine fast finale Version des Titels geworfen und sind bereits jetzt hin und weg.



D-Day von schräg oben!

Wenn die erste Zwischensequenz in Spielgrafik über den Monitor flimmert, erinnert Company of Heroes an einen der zahlreichen, atmosphärisch gelungenen Ego-Shooter wie Medal of Honor oder Call of Duty 2. Gigantische Explosionen, butterweiche Animationen und eine bombastische Soundkulisse lassen den Spieler von Anfang an mitten im Geschehen sein. Erst, als die Kamera aus der Cutscene in die Spielansicht fährt, staunt der Redakteur nicht schlecht. Das, was da gerade eben in bester Der Soldat James Ryan-Manier über den Bildschirm krachte, ist tatsächlich die Grafik eines klassischen Echtzeit-Strategiespiels. Aus der bewährten Vogelperspektive steuern wir in der ersten Mission die Landungstruppen der Able Company und einige Techniker über den Strand von Omaha Beach, direkt vor die gegnerischen Panzersperren. Sekunden später fliegt uns die metallene Blockade, gesprengt von unseren Technikern, in einer weiteren Cutscene spektakulär um die Ohren und unsere Männer bekämpfen anschliessend nach unseren Befehlen die zahlreichen MG-Nester. Daraufhin geht es dem gut gepanzerten Bunker mit einer zeitverzögerten Sprengladung an den Kragen und die Able Company marschiert weiter ins Hinterland.

Gleich in der ersten Mission zeigt uns die fast finale Version von Company of Heroes eindrucksvoll, was sie auf dem Kasten hat. Schön anzusehende Wasserspiegelungen geben sich mit spektakulären Explosionen und dichtem Beschuss am Strand die Klinke in die Hand. Die diversen Deckungen, die sich unseren Männern auf dem Weg über den Sandstrand eröffnen, werden stellenweise durch das gegnerische Feuer weggsprengt, ehe unser Trupp überhaupt dahinter kurz verschnaufen kann. Dabei will und muss die spektakuläre Optik, die selbst auf der höchsten Zoomstufe noch mit zahlreichen Details überzeugt, spielerische Schwächen nicht kaschieren. Company of Heroes sieht nämlich nicht nur gut aus, es spielt sich auch äusserst kurzweilig.

Ziel erfüllt! Und nun... ?

Dass es spielerisch nicht langweilig wird, dafür sorgen die abwechslungsreichen und dynamischen Missionsziele. Nachdem die erste Mission beispielsweise anscheinend bezwungen ist und unser Trupp die Landung am Strand überstanden hat, erblickt der Befehlshaber zwei mächtige Geschütze, die kurzerhand ausgeschaltet werden sollen - am besten mit jenen Sprengladungen, die schon den stabilen Bunker ausräumten. Zum Hauptziel gesellen sich aber schnell mehrere Nebenziele. So sollen wir nach Möglichkeit auch noch zwei deutsche Barracken zerstören, die sonst immer wieder gegnerischen Nachschub auf das Schlachtfeld schicken. Auch in der Landungszone ist immer noch viel los und so soll die Able Company ausserdem, wenn möglich, ein gegnerisches Flakgeschütz einnehmen und die linke Seite der Landungszone von Gegnern säubern. Während uns die Zerstörung der Barracken im Angesicht gegnerischen Dauerfeuers zu heiss wird, ist es für unsere Techniker kein Problem, das feindliche Geschütz einzunehmen und den Kollegen am Strand Schützenhilfe zu geben. Das vereinfacht dem Team auch unerwartet die Bewältigung des Hauptziels. Anstatt unseren Trupp unter Dauerfeuer durch die Schützengräben zu jagen und unter Einsatz ihres Lebens die Geschütze sprengen zu lassen, richten unsere Techniker ihr frisch erobertes Feuer-Zeug spontan weg vom Strand ins Landesinnere und jagen die wild feuernden Missionsziele mit zwei gut gezielten Schüssen aus sicherer Entfernung in die Luft. Mission erfüllt.

Streifzug mit Streifschuss

In mehr als einem Dutzend Missionen schickt euch die Einzelspieler-Kampagne nahezu über den kompletten europäischen Kontinent. Nach der Landung in der Normandie und einer spannenden Schlacht im Hinterland wartet unter anderem der sensationell inszenierte, sich über zwei Missionen erstreckende Kampf um die berüchtigte Kleinstadt Carentan. Hier lässt das Spiel abermals seine Muckis spielen und zieht optisch, aber auch spielerisch alle Register.

Im Spiel bleibt es dem Spieler relativ freigestellt, mit welcher Taktik er vorgeht. Ebenso wie in der ersten Mission, als wir die gegnerischen Geschütze kurzerhand zu Kleinholz ballerten, gibt es auch in vielen der übrigen Missionen zahlreiche Möglichkeiten, um ans Ziel zu kommen. Eine rein offensive Vorgehensweise führt allerdings nur selten zum Sieg. Zu dynamisch sind die Kämpfe, zu gut funktioniert das klassische Stein-Stein-Papier-Schere-Prinzip bei den Einheiten. Mit einer Überzahl an Infanteristen blindlings auf das besetzte carentansche Rathaus zuzustürmen, endet zum Beispiel meist im Desaster.

Company of Heroes
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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 06 Sep 2006 @ 07:52
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