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Crashday: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Moon Byte Studios
Publisher: Atari
Genre: Simulation und Sport: Fun Racer
So langsam müssten die Motorhauben im Spielehit Most Wanted wieder abgekühlt sein. Zeit für etwas Neues. Wer dachte, dass es kaum noch illegaler, rasanter und spektakulärer geht, der sollte sich mal Crashday antun. Wir haben bereits ordentlich Prototypen zu Schrott gekesselt.

Die Titel einiger Spiele deuten schon im Vorfeld darauf hin, was den Käufer erwartet. Nomen est omen auch bei Crashday. Natürlich wirbt der Hersteller hierbei nicht für auffällige Spielabstürze, sondern für ein Rennspielspektakel, das seinesgleichen sucht. Um sich ein Bild von Crashday zu machen, genügt es nicht, sich ein solches anzuschauen. Klar, die Screenshots machen schon was her. Die spiegelnden Sportkarossen sehen blendend aus. Auch herumfliegende Wrackteile und Explosionen lassen erahnen, dass auch euer PC viel PS unter der Haube benötigt. Aber nur derjenige, der wirklich mal im Spiel unterwegs war, weiss im Anschluss, worauf es hier ankommt: Auf jede Menge puren Fun!

Endlich grenzenlos

Spätestens nach Trackmania wisst ihr, dass nicht nur Flugzeuge fliegen können. Autos können das auch. Genügend Motorkraft und eine hohe Rampe vorausgesetzt. Leider ist die Landung meist nicht so sanft wie nach der Flugreise mit dem Flugzeug. Und es klatscht in den Autorennen und Stuntfahrten in Crashday auch niemand dem Piloten zu, höchstens aber das Bodenblech auf den Asphalt. Hersteller Replay Studios wusste bei der Entwicklung von Crashday genau, worauf es ankommt. Eigentlich handelt es sich hierbei um ein moderneres Trackmania, fern von der Spielzeuggrafik des Vorbilds. Simuliert wird hier nichts. Nicht mal die Fahrzeugtypen sind echt, sondern nur verschiedenen Originalen nachempfunden. So fällt die Imitation des Lamborghinis besonders auf, oder die des amerikanischen Hummers. Weitere zahlreiche Fahrzeugtypen erinnern grösstenteils an weitere Sportwagen oder gewöhnliche Strassenfahrzeuge. Auch ein Polizeiwagen und ein Militärfahrzeug stehen in der Garage. Unterschieden wird nach Beschleunigung, Panzerung, Geschwindigkeit und Zerstörungskraft.

Markennamen hin oder her: Hier kommt es auf das Tuning mit Spoilern, Aufklebern und Reifen und die optische Präsentation insgesamt an. Letztere könnte kaum perfekter sein. Leider bietet unsere Vorabversion noch keine Einstellmöglichkeiten für Anti-Aliasing, was später im Spiel besonders auffällig ist. Dafür glänzen die Lackoberflächen hervorragend und spiegeln realistisch das auftreffende Sonnenlicht. Zumindest solange keine Schäden am Blech zu erkennen sind. Äussere Mängel zieht man sich in den Rennen schnell zu. Entweder ihr springt über eine der zahlreichen Rampen, segelt bei gezündetem Turboantrieb aus einem Looping oder überschlagt euch mehrfach nach einem Zusammenstoss mit Objekten oder euren Konkurrenten. Die können euch auch mit Waffen gefährlich werden. Denn in vielen Spielmodi geht es mitunter darum, Gegner mit der Bordkanone, Raketen oder durch unsanftes Rammen zu zerstören. Trotz dieser Übertreibungen wirkt das Spiel keineswegs albern. Im Gegenteil: Die Fahrzeuge liegen fest auf der Strasse, lassen sich bei voller Fahrt schwer durch Kurven manövrieren und überschlagen sich völlig authentisch wie in den teuersten Hollywood-Produktionen. Gezielte Kameraschwenks und Zeitlupen-Replays verstärken dieses Gefühl von der Gewalt am Blech. Diese Crashs könnten wirklich kaum spektakulärer sein. Perfekt!

Crashday
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Thomas Richter


Crashday


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Thomas Richter am 18 Jan 2006 @ 07:30
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