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Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Daedalic Entertainment
Publisher: Deep Silver
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Klar, Rollenspielumsetzungen, die gab's schon öfter. Aber ein Point-and-Click-Adventure zum grössten Pen-&-Paper-Rollenspiel Europas - das gab es noch nicht. Bis jetzt, denn mit Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten trauen sich die Hamburger Adventure-Experten erstmals an die epische Fantasy-Vorlage. Dass dabei eines der wohl hübschesten Spiele des Genres entsteht, konnten wir bereits auf der gamescom 2011 bezeugen. Nun durften wir endlich selbst Hand anlegen, Geron bei seiner gefährlichen Reise begleiten und uns einen Monat vor dem Verkaufsstart durch die erste Spielhälfte knobeln.



Der Held: verflucht

Aventurien ist ein grosses Land, beinahe ein Kontinent, mit unterschiedlichen Klimazonen, nebeligen Gebirgen, modrigen Wäldern und trockenen Tälern. Dagegen sieht das heimatliche Andergast aus wie ein mickriges Dörfchen. Und dennoch ist es die Stadt Andergast, in der ein blinder Seher die unheilvollen Worte verkündet, die die Menschen bis zum Ende ihrer Tage nicht vergessen werden. Als Kindesentführer entlarvt, wird der furchteinflössende Druide ans Kreuz geschlagen. Kurz bevor er den Flammen zum Opfer fällt, streckt der Seher seinen Finger und brandmarkt den damals noch jungen Geron als Unglückskind. Ein Pechvogel sei er, ein Verfluchter; besudelt vom Bösen werde er das Verderben bringen. Und als plötzlich hunderte, ja tausende Krähen den Himmel verdunkeln, wissen nicht nur die Bewohner Andergasts, dass schwere Zeiten über Aventurien hereinbrechen werden.

Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten Bild
Jahre danach ist Geron zu einem ehrgeizigen Fallensteller herangewachsen, aber immer noch ein Niemand, ein Gespenst, das hilflos um Anerkennung fleht. Doch keine Menschenseele beachtet den armen Wuschelkopf. Falls doch, dann wird er schikaniert, beschimpft oder getreten. So auch zu Beginn von Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten. Eigentlich ist Geron auf der Suche nach zwei kupfernen Eichenblättern. Zwei hat er schon gefunden, aber der König hat für jeden insgesamt vier Eichenblätter in ganz Andergast versteckt. Als Sieger der Eichenblatt-Quest, so erhofft es sich Geron, kann er endlich seine befleckte Weste reinwaschen und die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm gebührt.

Zunächst hat er jedoch andere Probleme - und wir auch: Geron steckt kopfüber in einem Schweinetrog und muss mal wieder als Opfer herhalten. Die Befreiungsszene dient als Tutorial für Genreneulinge und befasst sich mit den grundlegenden Spielelementen. Eines davon ist Gerons tollpatschiges Talent, per Telepathie Objekte zu zerbrechen. Zumindest das kann er: Dinge kaputtmachen. Bereits hier wird der augenzwinkernde Humor des Spiels deutlich, der die über weite Strecken ernste und zuweilen traurige Geschichte auflockert. Schliesslich bleibt es nicht beim Altmetallsammeln. Als noch am selben Tag sein Lehrmeister mit ausgeschabten Augenhöhlen tot in seinem Studierzimmer aufgefunden wird, beschliesst Geron, der Sache auf den Grund zu gehen. In den folgenden 15 bis 20 Stunden folgt er dem vermeintlich zurückgekehrten Seher, untersucht die Ursache der Krähenplage und stürzt dabei in ein Abenteuer, bei dem er sein Leben riskiert.

Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten
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Mirco Kaempfer




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Mirco Kaempfer am 01 Mrz 2012 @ 13:25
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