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Dragonshard: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Liquid Entertainment
Publisher: Atari
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Vor knapp drei Jahren begeisterte das Echtzeitstrategiespiel Battle Realms von Ed del Castillo die Presse, doch verkaufstechnisch war es ein Flopp. Es folgte wenig später das Addon Winter of the Wolf, doch auch dieses wurde von den Spielern wenig beachtet, auch wenn es Höchstwertungen bekam. Lange Zeit war es nun ruhig um Castillo und seine Firma Liquid Entertainment geworden, mit Dragonshard, einem Mix aus Rollenspiel und Strategie im D&D-Universum, melden sie sich schon in knapp zwei Monaten zurück! Wir hatten die Gelegenheit, eine sehr weit fortgeschrittene Version ausführlich anzuspielen! Unsere Eindrücke verraten wir euch in unserem Preview.



Die Geschichte von Dragonshard ist relativ einfach erzählt. Die Welt von Eberron wurde in drei grosse Völker aufgeteilt: Die menschenähnlichen Order of the Flame, das Echensvolk Lizardfolk und die Umbragen, eine Mischung aus Dämonen und Untote. Sie alle kämpfen um die Vorherrschaft auf dem Planeten und versuchen, ihre Konkurrenten mit aller Macht auszuschalten. Oberstes Ziel ist jedoch die Beschaffung eines Artefakts namens Das Auge von Siberys, mit dessen Hilfe ein Volk zu unglaublicher Macht kommen kann. Und so entbrennt ein gewaltiger Kampf um die Eroberung des Artefakts.

Wer SpellForce oder aber Dungeon Siege kennt, der wird sich auch in Dragonshard relativ schnell zurechtfinden. Dragonshard wird zwei Kampagnen, einen Geplänkel- und einen Multiplayer-Modus bieten. In den beiden Kampagnen übernimmt man einmal die Rolle eines Order of the Flame-Anführers, in der zweiten Kampagne übernimmt man die Geschicke des Lizardfolks, beide sind auf der Suche nach dem ultimativen Artefakt Das Auge von Siberys. Sie reisen dabei durch die unterschiedlichsten Regionen von Eberron, sie durchqueren staubtrockene Wüsten, tiefe Urwald- und Eis-Wälder sowie Dungeons und Höhlen. Dabei spielt sich Dragonshard zum grössten Teil wie ein reinrassiges Rollenspiel. Zu Beginn einer jeden Mission darf der Spieler zwischen vier Hauptcharakteren wählen, die alle unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Hat man sich für eine Figur entschieden, bekommt man noch ein paar einfachere Einheiten zur Seite gestellt und schon kann die Action beginnen. Auf der Suche nach dem Auge von Siberys müssen die unterschiedlichsten Aufgaben bewältigt werden. Pro Mission bekommt man dabei nicht nur eine Hauptquest zugewiesen, sondern muss sich auch um zahlreiche Nebenmissionen kümmern. Diese Sidequests sollten allerdings noch einmal etwas überarbeitet werden, da sie nach unserer Meinung etwas zu häufig auftreten. Man kann kaum um die nächste Ecke gehen, ohne dabei auf einen NPC zu treffen, der eine Aufgabe für uns parat hält. Leider hat man auch nicht die Möglichkeit, diese Nebenquest abzulehnen, sobald man den NPC anspricht. Schliesslich könnte er ja auch Informationen für das Hauptquest bereithalten, wenn die Sidequest angenommen wird. Jedoch hat das Lösen solcher Sidequests auch zahlreiche Vorteile, denn oftmals bekommt man dadurch neue Einheiten zur Seite gestellt oder aber man darf sich über einen Berg neuer Rohstoffe freuen. Die Hauptziele einer jeden Mission könnten unterschiedlicher nicht sein. Mal muss der Spieler einen Ausgang erreichen, einen bestimmten Endgegner besiegen, die meistens fünfmal so gross sind wie der eigene Avatar, oder aber der Spieler muss bestimmte Personen / Lebewesen, wie zum Beispiel ein Nashorn, retten.

Neben diesen "RPG-Einsätzen" darf man hin und wieder auch Basenbau betreiben. Ähnlich wie bei Schlacht um Mittelerde sind die Plätze für das Errichten einer Stadt fest vorgegeben. Mit einem simplen Mausklick wird ein Haupthaus und eine kreisrunde Mauer errichtet, die das Haupthaus und die weiteren Bauplätze umgibt. Pro Stadt dürfen nun sechzehn freistehende Bauflächen bebaut werden, jeweils eingeteilt in vier Flächen. Selten trifft man auch auf ein Dorf. Hier dürfen insgesamt nur vier Flächen bebaut werden. Weitere Gebäude des gleichen Typs ermöglichen das Aufwerten von Einheiten, wozu Erfahrungspunkte benötigt werden. Wird ein Einheitentyp aufgelevelt, wird er automatisch zu einem Commander befördert. Dieser hat die Möglichkeit, weitere Einheiten um sich zu scharen, die sich ihm kostenlos anschliessen. Baut der Spieler also vier Gebäude des gleichen Typs, schliessen sich dem Commander drei weitere Einheiten kostenlos an! Weitere Gebäudeupgrades spendieren allen Einheiten des jeweiligen Typs mehr Lebenspunkte oder bessere Angriffs- und Abwehrtechniken. Doch auch in Dragonshard ist höchstens der Tod umsonst. Für das Errichten von Gebäuden oder aber für die Produktion von Einheiten werden drei Rohstoffe benötigt: Gold, Dragonshards und Erfahrung. Letztere ist durch das Töten von Einheiten zu beschaffen und wird für das Upgraden von Gebäuden und Einheiten benötigt. Gold bekommt man ebenfalls entweder durch das Töten von Feinden oder aber der Spieler betritt mit einigen Einheiten die Unterwelt durch alte Minenschächte und Treppen, die in das Unterreich führen, und sucht dort nach verborgenen Schätzen und Edelsteinen. Dragonshards, das sind blau leuchtende Kristalle, findet man auf der Oberfläche von Eberron. Diese Gesteine stammen ursprünglich aus dem Weltraum und können von jeder Einheit eingesammelt werden. Hin und wieder verdunkelt sich schliesslich der Himmel und neue Dragonshards "regnen" vom Himmel. Doch aufgepasst, diese Rohstoffdiamanten können durch das Herabstürzen auch eigene Einheiten oder Gebäude erheblich schädigen.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 13 Aug 2005 @ 12:34
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