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Dungeons II: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Realmforge Studios
Publisher: Kalypso Media
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Vier Jahre nach der Veröffentlichung des Strategiespiels Dungeons wollen die Entwickler von Realmforge demnächst einen offiziellen Nachfolger auf den Markt bringen. Dieser soll einiges anders machen - und vor allem besser. Wir haben uns schon mal eine Vorabversion von Dungeons II angesehen.

In den Kerker mit ihnen!

Im Januar 2011 servierte uns der Entwickler Realmforge mit Dungeons eine auf den ersten Blick ziemlich dreiste Kopie bereits bekannter Spiele. Im Kern handelte es sich um eine Mischung aus Dungeon Keeper und Theme Park. Da gab es einerseits den Aufbau, die Erweiterung sowie die Verwaltung eines düsteren Dungeons, den man unter allen Umständen gegen eindringende Heldengruppen verteidigen musste. Zusätzlich gab es noch eine Art Freizeitparkkomponente, die jedoch ebenso aufgesetzt wie etwas deplatziert gewirkt hat. Überhaupt wollte der Funken trotz guter Ansätze nicht so recht überspringen. Genau das soll jetzt beim offiziellen Nachfolger anders werden.

Die gute Nachricht gleich vorweg: Die eben angesprochene Komponenten mit dem Dungeon-Freizeitpark hat das Team von Realmforge glücklicherweise ersatzlos gestrichen. Somit fällt eines der Ärgernisse schon im Vorfeld weg. Das grundlegende Spielprinzip hat sich jedoch zunächst mal nicht geändert. Wer es nicht kennen sollte: Ihr schlüpft in die Rolle eines finsteren Herrschers, der den Helden eines Fantasy-Reichs ewige Rache geschworen hat. Allerdings ist sein aktueller Wohnsitz - ein heruntergekommener Kerker tief im Erdreich - alles andere als imposant. Eure Aufgabe ist es daher, das unscheinbare Erdloch schrittweise zu einem furchteinflössenden Dungeon auszubauen, wie man ihn ansonsten vor allem aus Rollenspielen kennt.

Dungeons II Bild
So sorgt ihr zuerst dafür, dass eure Untertanen etwas Gold abbauen und den Dungeon um zusätzliche Räumlichkeiten zu erweitern. Letzteres ist sehr wichtig, denn alle Güter und auch das Gold benötigen Platz. Und Gold benötigt ihr dringend, da ihr nur mit dieser Währung neue Monster ausbilden beziehungsweise rekrutieren könnt. Dies ist auch gleichzeitig einer der markantesten Unterschiede zu Dungeon Keeper. Sobald der Rohbau des Dungeons steht, könnt ihr den neu erschlossenen Platz dazu nutzen, um neue Räume einzurichten. Dazu zählt beispielsweise eine Brauerei, in der das für die Orks elementare Bier entsteht. Aber auch eine Trainingsarena oder die besagte Schatzkammer stehen auf dem Programm eines jeden Dungeon-Architekten. Im Verlauf der Zeit habt ihr Zugriff auf weitere Monster. Die magiebegabten Kobolde erforschen Baupläne für Fallensysteme. Diese könnt ihr sehr gut gebrauchen, denn einzig mit eurer Monsterarmee werdet ihr die immer stärker werdenden Heldengruppen nicht in Schach halten können.

Ähnlich wie bei Dungeon Keeper könnt ihr innerhalb eures Dungeons jede Kreatur einzeln mit eurer Dämonenhand aufnehmen und an einem beliebigen Platz wieder absetzen. Zusätzlich dürft ihr ihnen aber auch konkrete Befehle erteilen, so dass gerade das Kampfgeschehen etwas geordneter abläuft, als bei den Konkurrenzspielen. Ebenso ärgerlich wie nervig ist hingegen die Tatsache, dass die Steuerung in der Vorabversion noch einige Macken hat. Sehr oft haben wir anstatt eines Dieners plötzlich eine Falle in der Dämonenhand gehabt, was vor allem in hektischen Situationen für zusätzlichen Frust gesorgt hat. Auch die Wegfindung klappt noch nicht immer besonders gut - das gilt auch für die Bewegungen auf der Oberwelt.

Dungeons II
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Andre Linken


Dungeons-II


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Andre Linken am 20 Mrz 2015 @ 18:06
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