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Emergency 2012: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Quadriga Games
Publisher: Deep Silver
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Katastrophen waren schon immer von Interesse in der Unterhaltungsbranche. So auch bei den Games. Die Emergency-Serie zählt bis dato drei veröffentlichte Teile. Ein vierter Teil wird Ende des Jahres unter dem Namen Emergency 2012 folgen. Wir konnten den Titel auf der gamescom schon mal in aller Ruhe anspielen.

Katastrophenalarm!

Es geht natürlich wieder um Katastrophen, aber dabei soll der Spieler nicht schaulustig daneben stehen, sondern aktiv helfen. Im Kontrast zum Vorgängertitel hat sich hier einiges getan. Die Grafik wurde generalüberholt und machte einen recht soliden Eindruck. Das Spiel lief sehr flüssig. Keine Ruckler waren zu sehen, auch wenn überall die Einsatzkräfte herumwuselten, die Feuer brannten und man wild das Bild herumscrollte. Gesteuert wurde natürlich vor allem mit der Maus in typischer Echtzeitstrategiemanier. Die Einsatzkräfte wie THW, Feuerwehr, Polizei und Sanitäter reagierten sofort auf Klicks und begaben sich zum befohlenen Einsatzplatz. Das Ganze ging sehr intuitiv vonstatten und dürfte auch für Einsteiger recht schnell zu erlernen sein. Genreprofis sollten hierbei sowieso keinerlei Probleme bekommen.

Katastrophen vor Ort

Es sind diverse Katastrophenszenarien vorhanden, unter anderen auch in deutschen Städten wie Köln, Hamburg, München und Berlin. Passend zur gamescom in Köln konnten wir bereits schön sehen, wie die Kölner Katastrophe aussehen wird. Der Dom bricht zusammen und verschüttet die umliegenden Häuser. Das Schöne dabei ist, dass man den Dom und die nähere Umgebung sofort wiedererkennt. In Wahrheit steht der Dom natürlich noch, wir haben das extra vor Ort nachgeprüft.

Das Szenario, das wir bei unserem Termin mit Koch Media anspielen durften, war allerdings ein Unglück in der Schweiz. Dort ist einiges passiert. Es brannten Feuer, die Erde war aufgerissen, Häuser waren eingestürzt und jede Menge Menschen benötigten unsere Hilfe. Also schnell mit dem THW-Wagen zu den Gasleitungen und das Gas abgestellt. Dann mit dem Dreiertrupp der Feuerwehr und dem Löschwagen die Feuer gelöscht und den ersten Krankenwagen zum ersten Opfer gefahren. Doch zu den nächsten Opfern kamen wir nicht so einfach. Der Weg war durch ausgebrannte Autos versperrt und aussen herum ging es nur durch einen Fluss. Hier musste man wieder das THW und die Feuerwehr zu Rate ziehen. Zu den Autowracks, die wir in der Zwischenzeit mit der Feuerwehr gelöscht hatten, schickten wir einen Kran. Doch auch der Fluss sollte kein Problem darstellen. Hier beorderten wir einfach noch das THW hin, das eine Notbrücke errichtete, worüber wir weitere Löschfahrzeuge auf den Weg schickten, während wir mit Krankenwagen zu den nächsten Opfern fuhren, da die Wracks inzwischen weggegeräumt waren. All dies ging schnell mit wenigen Klicks vonstatten.

Viel zu tun

Wie man das von anderen RTS-Spielen kennt, muss man auch in Emergency 2012 immer den Überblick bewahren und seine Einsatzkräfte effektiv einsetzen, um das Spielziel zu erreichen. Dabei muss man auch mit einplanen, dass Einsatzfahrzeuge nicht im Weg herumstehen sollten, oder dass man diverse Brennpunkte auch von verschiedenen Seiten angehen kann und auch muss. Die Zeit ist natürlich gegen einen, denn die Verschütteten und Verletzten brauchen dringend Hilfe, und wenn man zu spät kommt, hat man weitere Tote auf seinem Konto.

Neben der Kampagne wird es auch noch kooperative Aufgaben und einen Mehrspielermodus geben.

Emergency 2012
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Stefan Vogel


Emergency-2012


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Stefan Vogel am 05 Sep 2010 @ 18:01
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