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Faces of War: Preview

Personal Computer 
Hersteller: 1C
Publisher: Ubisoft
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Schon wieder muss der Zweite Weltkrieg als Szenario für ein Echtzeit-Strategie-Spiel herhalten. Die Rede ist von Ubisofts neuestem Werk Faces of War, das hierzulande schon sehr bald in den Händlerregalen stehen soll. Wir durften den Titel allerdings jetzt schon mal ausgiebig Probe spielen. Wieso uns dieser, trotz der mittlerweile etwas angestaubten Thematik, vor den Bildschirm zu fesseln vermochte, verraten wir euch in unserem Preview.

Insgesamt drei unterschiedliche Kampagnen erwarten euch in Faces of War, in denen ihr entweder auf der Seite der Deutschen, der Russen oder der Alliierten kämpft und die Möglichkeit habt, bedeutende Schlachten des Zweiten Weltkriegs selbst nachzuspielen. So zum Beispiel auch die Kämpfe in den Ardennen oder die Schlacht um Berlin sowie den Angriff auf Omaha Beach. Bevor es richtig losgeht, müsst ihr jedoch erst einmal ein paar einführende Trainingseinheiten absolvieren, in denen ihr nicht nur den Umgang mit Waffen, sondern auch die Steuerung und Reparatur von Panzern lernt. Ausserdem wird euch beigebracht, wie ihr euch auf dem Schlachtfeld zu verhalten habt. Wichtig ist hier vor allem eine ausgeklügelte Taktik, da euch bei Faces of War, im Gegensatz zu anderen Genrevertretern, nicht eine ganze Armee, sondern lediglich ein kleiner Soldatentrupp zur Verfügung steht. Basenbau oder Ähnliches gibt es ebenfalls nicht, wodurch das Spiel teilweise schon fast ein bisschen an Commandos erinnert.

In Deckung!

Damit ihr euren Mannen nicht mühsam einzeln Befehle erteilen müsst, gibt es in jedem Trupp einen Kommandanten, den ihr durch Doppelklick auf einen anderen Soldaten jederzeit neu bestimmen dürft. Selektiert ihr nun euren Kommandanten, wird jeweils automatisch der ganze Trupp ausgewählt, was ganz schön praktisch ist. Praktisch ist ausserdem auch, dass ihr so gut wie jedes Landschaftsobjekt als Deckung benutzen könnt, was vor allem bei Feuergefechten enorm wichtig ist. Alles in allem sind die Kämpfe jedoch meist nicht sonderlich schwierig zu überstehen, da eure Recken, im Gegensatz zu den computergesteuerten Widersachern, sehr viel einstecken können. Zumindest im Arcade-Modus, denn wechselt ihr in den Taktik-Modus, sind eure Soldaten deutlich verwundbarer, weshalb dieser Modus sich eher an erfahrene Feldherren richtet.

Selbständig

Eine Sache, die uns besonders positiv aufgefallen ist, ist die KI, welche jetzt schon sehr geschickt agiert. Teilweise sogar ein bisschen zu geschickt. Denn gebt ihr euren Männern beispielsweise den Befehl zum automatischen Feuern, verteidigen sich diese meist völlig selbständig. Oft braucht ihr noch nicht einmal Angriffsbefehle zu erteilen. Mehr als Zuschauen bleibt euch dann jeweils nicht übrig. Nur teilweise hat die KI doch noch ein paar ziemlich ärgerliche Macken, welche die Entwickler bis zum Release noch ausbessern sollten. Seid ihr mit den Entscheidungen der KI nicht zufrieden, könnt ihr auch jederzeit die so genannte Direktsteuerung aktivieren, welche es euch erlaubt, einen eurer Soldaten mit den Pfeiltasten zu steuern. Das klingt zwar ganz nett, ist in der Praxis jedoch nie wirklich nötig, da die Steuerung per Maus sehr gut funktioniert. Ausserdem stehen euch für alle wichtigen Befehle auch noch diverse Hotkeys zur Verfügung.

Faces of War
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Tim Richter


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Tim Richter am 04 Sep 2006 @ 07:19
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