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Fahrenheit: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Quantic Dream
Publisher: Atari
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Fahrenheit ist nicht nur eine vor allem in den USA verbreitete Temperaturmasseinheit, es ist auch ein Insider-Tipp für alle Fans von innovativen Spielen - und ganz nebenbei vielleicht Begleiter eines neuen Adventure-Genres. Die Präsentation von Qunatic Dream (Omikron - The Nomad Soul an Ataris GoPlay-Event war mit knapp 20 Minuten leider viel zu kurz, nichtsdestotrotz wollen wir euch das Spiel etwas genauer vorstellen.



Im New York der Gegenwart. Nicht nur, dass der Winter stärker als je zuvor zu werden scheint, auch die Menschen benehmen sich immer merkwürdiger. Ganz normale Bürger verfallen urplötzlich in einen Trance-Zustand und töten ohne erkennbares Ziel ihre Mitmenschen - und das immer nach genau demselben Ritual. Ihr übernehmt die Rolle von Lucas, der sich urplötzlich in der gleichen Situation vorfindet. Er kommt auf einer Restaurant-Toilette zu sich und muss feststellen, dass er einen Unbekannten ermordet hat. Von nun an liegt es an euch, herauszufinden, was hinter all dem steckt.

Prinzipiell klingt alles an Fahrenheit nach einem gewöhnlichen Action-Adventure. Ihr steuert einen Charakter aus der Third-Person-View, löst Rätsel, absolviert Actioneinlagen, trefft Entscheidungen. Aber bei genauerer Betrachtung werden viele Unterschiede erkennbar. Angefangen damit, dass ihr nicht nur Lucas und seinen Bruder steuert, sondern abwechselnd auch in die Rolle seiner Verfolger, zweier Cops, schlüpft und so viele Lokalitäten mehrfach besucht - auf der Suche nach euch selbst. Dabei seid ihr nicht streng an ein Drehbuch gebunden, sondern könnt öfters auch aktiv zwischen den Charakteren umschalten, etwa wenn die beiden Polizisten einen Tatort untersuchen.

Die Handlung selbst ist dabei in eine Art Kapitel unterteilt. Ihr beginnt das Spiel als Lucas auf der Toilette und habt das Ziel, den Tatort unbehelligt zu verlassen. Dafür stehen euch verschiedene Möglichkeiten offen, angefangen mit dem Tatort. Ihr könnt überhastet fliehen oder ab die Leiche verstecken und alle Beweise beseitigen. Im Restaurant selbst könnt ihr dann verstört zur Tür rennen, womit ihr aber die Aufmerksamkeit der Gäste, darunter ein Cop, auf euch zieht, erst recht wenn ihr eure Rechnung nicht bezahlt. Anderseits könnt ihr auch ruhig das stille Örtchen verlassen, noch mal schnell euren von euch entfremdeten Bruder, der noch am ehesten ein Vertrauter für Lucas ist, anrufen und dann in aller Ruhe das Gebäude verlassen. Eine innere Stimme gibt dabei öfters Hinweise und erinnert etwa an die unbezahlte Rechnung. Daneben sorgt ab und zu wie bei der TV-Serie 24 oder dem Spiel XIII eine Bild-in-Bild-Anzeige für einen umfassenderen Überblick. Egal wie ihr euch verhaltet, zwischen den Kapiteln gibt es fixe Schnittpunkte, an denen die Handlungsstränge wieder zusammenlaufen. Die Entwickler vergleichen dies mit einem Gummiband: Ihr habt in einem Kapitel feste Start- und Endpunkte, aber dazwischen könnt ihr das Geschehen in alle Richtungen dehnen und weitestgehend frei bestimmen.

Fahrenheit
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Jan Gieseler


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Jan Gieseler am 08 Apr 2005 @ 00:00
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