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Fahrenheit: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Quantic Dream
Publisher: Atari
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Die französische Spieleschmiede Quantic Dream hat sich anno 1999 mit dem technisch beeindruckenden Action-Adventure Omikron: The Nomad Soul einen Namen gemacht. Danach wurde es recht still um die Firma, die unterdessen heimlich an einem neuen Projekt namens

Fahrenheit

arbeitete. Dieses Spiel schnöde als "Action-Adventure" zu betiteln, wäre eine Beleidigung. Was wir in der vier Kapitel umfassenden Preview-Version gesehen haben, bedarf schon fast der Gründung eines neuen Subgenres: Dem "Interactive Cinema"-Adventure.

Ein friedlicher Mörder

Das Spiel beginnt mit einem Flug über die verschneite Stadt New York und endet auf der Fensterbank einer Imbiss-Toilette. Ein älterer Herr steht vor einem Pissoir und geht nach verrichtetem Geschäft auf die Waschbecken zu. Während er seine Hände reinigt, öffnet sich hinter ihm eine Toilettentür. Ein junger Mann torkelt mit blutverschmiertem Messer auf ihn zu und überwältigt ihn schliesslich. Der alte Mann fällt zu Boden und wird von dem Verrückten mit mehreren Messerstichen ermordet.

Plötzlich schreckt der Mörder zurück, sieht sich um und wirft vor Schreck das blutige Messer weg. Was war geschehen? Der junge Mann kann es nicht fassen, den Mord vorhin begangen zu haben. Er war sich seiner selbst gar nicht bewusst. Er wollte den Menschen nicht töten. Er konnte nichts dagegen tun. Was soll Lucas Kane, so der Name des Mörders, nun machen? Durch das Fenster fliehen? Unmöglich. Der einzige Weg ins Freie führt direkt durch das Restaurant.

An dieser Stelle übernimmt der Spieler das Geschehen und kann Lucas wahlweise mit Maus und Tastatur oder mit dem Gamepad steuern. Ersteres funktionierte allerdings noch nicht so richtig, weshalb ich mich für das Gamepad entschied. Hierbei spielen vor allem die beiden Analog-Sticks eine wichtige Rolle. Mit einem steuert man den Akteur durch die Gegend, mit dem anderen führt man bestimmte Aktionen aus, die mit verschiedenen Symbolen am oberen Bildschirmrand angezeigt werden. Auf ein Inventar wird übrigens komplett verzichtet.

Jede Aktion beeinflusst nachhaltig den Spielverlauf und ist zusätzlich an einem Moral-Indikator der Hauptperson gebunden. Darum muss man sich stets genau überlegen, was man als nächstes macht. Da Lucas´ Arme mit Blut verschmiert sind und er so unmöglich aus dem belebten Gebäude verschwinden kann, läuft man zu den Waschbecken. Nun erscheinen einige Symbole. So hat man die Wahl zwischen einem der beiden Waschbecken. Das linke davon ist mit einem Ausser Betrieb-Schild versehen. Wählt man es trotzdem an, verliert Lucas ein Stück seiner Moral. Je öfter solche Missgeschicke geschehen, desto gestresster wird Lucas. Auf diese Weise könnte man ihn theoretisch bis in den Suizid treiben.

Fahrenheit
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Daniel Boll


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Daniel Boll am 26 Jun 2005 @ 13:14
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