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FlatOut 2: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Bugbear Entertainment
Publisher: Empire Interactive
Genre: Simulation und Sport: Fun Racer
Im November 2004 luden die finnischen Rennspiel-Profis von Bugbear zu einer Off-Road-Materialschlacht der Extraklasse. Highlight im Rennspiel Flatout war neben dem detaillierten Schadensmodell und der ausgefeilten Physikengine, die es ermöglichte, nahezu jedes Streckenobjekt umzumähen, die verrückten Minispiele. In unterschiedlichen Disziplinen ging es darum, den Fahrer im perfekten Winkel durch die Windschutzscheibe zu katapultieren, um ihn möglichst hoch oder weit fliegen zu lassen.
Jetzt steht der zweite Teil in den Startlöchern, mit dem Bugbear den Schwerpunkt weiter auf arcadelastiges Gameplay, knallige Action und ausgeflippte Minispiele legen will. Wir haben uns in den Überrollkäfig gesetzt und eine Probefahrt gewagt.


Lass knallen, Kumpel!

Im Vorgänger hat sich die vergleichsweise komplexe Fahrphysik als Spassbremse entpuppt. Wozu kann man jedes Streckenobjekt zerstören, wenn das Auto dann auf Null gebremst wird? Das haben die Entwickler sich zu Herzen genommen, woraus eine deutlich arcade-lastigere und eingängigere Fahrphysik resultiert. Zwar bleiben die Vehikel auch in der Vorab-Version gerne an sperrigeren Objekten hängen, Weidezäune oder instabile Bretterbuden werden aber mühelos in ihre Einzelteile zerlegt. Die einzelnen Objekte bleiben auch nach ihrer freudigen Begegnung mit der Stossstange auf der Strecke liegen und können den Spieler auch in den folgenden Runden noch behindern. Dank des überarbeiteten Handlings wird nun elegant durch Kurven gedriftet, Gegner werden von der Piste geschoben und Hindernisse lassen wir gezielt vor unseren Konkurrenten auf die Strecke stürzen.

Absolut sehen lassen kann sich schon jetzt das Schadensmodell, das gegenüber dem Vorgänger nochmals deutlich aufgemöbelt wurde. Die Karossen verbiegen und verbeulen sich an allen Ecken und Enden, Reifen reissen ab, Türen klappern, Scheiben zerbersten. Entscheidenden Einfluss auf das Handling und die Leistung der Fahrzeuge haben die Schäden auch diesmal nicht, selbst mit nur drei Rädern auf den Felgen lassen sich die Vehikel noch zielsicher und sehr zügig manövrieren. Neu allerdings ist der Totalschaden. Ist das Auto zu stark beschädigt - bei jedem Zusammenstoss wurde in der vorliegenden Fassung nur recht kurz der aktuelle Status angezeigt ? geht das Fahrzeug in einem gleissenden Feuerball in die Luft und der Fahrer fliegt mit einem Schrei aus dem Wrack. Ob diese Szenen in der finalen deutschen Version enthalten sein werden oder ob abermals eine stumme Stunt-Puppe durch das Glas fliegt, ist noch unklar.

Die Strecken, die diesmal nicht in Europa sondern in den USA angesiedelt sind, sind deutlich spassiger gestaltet als die recht realistisch wirkenden Kurse des Vorgängers. Es gibt zahlreiche Abkürzungen, Schleichwege und Sprungschanzen, sogar ganze Einkaufszentren oder Bürogebäude werden als Teil der Rennstrecke zweckentfremdet. Einkaufszentren und Bürogebäude? Richtig, es geht nicht mehr wie im Vorgänger nur über Stock und Stein sondern auch durch eine moderne Grossstadt. Auch die zerklüfteten Canyons in Nevada und ein trockengelegter Kanal, wie man ihn aus dem zweiten Terminator-Film kennt, gehören zu den neuen Locations, durch die sich die insgesamt sechzig Rennstrecken der finalen Version schlängeln werden. Damit es an allen Enden schön kracht und scheppert, werten die Entwickler die Kurse mit noch mehr zerstörbaren und umherschleudernden Objekten auf. Hinzu gesellen sich schicke Partikeleffekte und Funkenflüge, die beinahe an ein Spiel der Burnout-Reihe erinnern.

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Tobias Kuehnlein


Tobias Kuehnlein am 16 Mai 2006 @ 10:57
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