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Forsaken World: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Perfect World
Publisher: Perfect World
Genre: Adventure und Rollenspiel: MMORPG
Die Flut an kostenlosen Online-Abenteuern (MMOGs) reisst einfach nicht ab. Ganz vorne dabei sind die Asiaten - wie so oft -, die ständig an neuen Free-2-Play-Produkten werkeln. Doch wer soll das alles überhaupt spielen? Immerhin gleicht sich der Grossteil dieser Massenware wie ein Bambusstock dem anderen. Innovationen gehen oft unter grellen Effekten unter; den Ausriss aus dem Genrekäfig mag niemand wagen. Bis jetzt. Das ambitionierte Forsaken World schielt zwar unverhohlen zum Giganten World of Warcraft, lässt aber auch eine Schar noch unverbrauchter Ideen aus dem Sack.



Jeder darf Gott spielen

Ratsch! So muss das klingen, wenn eiskalter Stahl auf suppenwarmes Fleisch trifft. Unser Dolch hat soeben Bekanntschaft mit einem herumstreunenden Wolf gemacht, der zwar nichts für unseren Jähzorn kann, aber wie so oft in Online-Rollenspielen als einer der ersten Gegner Erfahrungspunkte auf unser Konto scheffelt. Doch irgendetwas stimmt hier nicht. Irgendetwas ist anders, ungewohnt und im ersten Moment überraschend. Unser finaler Schlag prügelt einen Schwall gelber Ziffern aus dem rüden Tier - über 3.000 Schadenspunkte stehen da geschrieben. So viel? Mit Stufe 1? Tja, das ist kein Spielfehler, sondern ein Vorgeschmack auf unsere späteren Fertigkeiten. Denn das faszinierende Universum von Forsaken World ist keinesfalls verlassen, sondern randvoll mit potenziellen Göttern.

Ja, in der Tat, in Forsaken World können wir zu gegebener Zeit zur Göttlichkeit erkoren werden. Doch vorher erwarten uns zahlreiche Herausforderungen - den Status muss man sich schliesslich erst verdienen. Folglich kloppen wir auf Wölfe, Krokodile und Käfer; später keulen wir Schweine und schliesslich die unterschiedlichsten Fantasiegeschöpfe. Letztlich schrumpft die spielerische Intention auf einen banalen Kern: Gut gegen Böse. Sucht man den Ursprung dieser Zwietracht, stösst man unweigerlich auf eine interessante Geschichte. Sie erzählt vom einstigen Gott Dyos, der einen fremden Planeten entdeckte. Ein nutzloses Staubkorn im Universum, doch aufgrund seiner geheimnisvollen Aura einen Blick wert. Dyos kann das Rätsel nicht lüften, gibt es weiter in die Hände seiner Söhne und erlebt selbst den Krieg nicht mehr, in dem die göttlichen Artefakte verloren gingen. Diese gilt es nun zu finden und gemeinsam mit den anderen Göttern einen übermächtigen Feind zu besiegen.

Bevor wir aber Zeuge der schicken Startsequenz werden, basteln wir uns genretypisch einen Charakter. In Forsaken World wählen wir dabei aus fünf verschiedenen Völkertypen, denen teils spezifische Klassen zugeschrieben werden. Demnach entscheiden wir uns unter anderem für die Menschen - dem Allzweckmittel -, die zielsicheren Zwerge oder die naturverbundenen Elfen. Die imposanten Steinmenschen hingegen zeichnen sich durch rohe Gewalt aus und erinnern frappierend an die Draenei aus World of Warcraft. Überhaupt bietet Forsaken World auf dem ersten Blick nichts Neues. Erst die flinken Kindred stechen aus der gewöhnlichen Heldensuppe heraus, ist es doch die einzige Rasse, denen der Weg als Vampir offensteht.


Forsaken World
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Mirco Kaempfer




Mirco Kaempfer am 26 Mrz 2011 @ 12:31
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