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Goin' Downtown: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Silver Style
Publisher: The Games Company
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Adventures haben in diesem Jahr deutlich Aufwind: Gerade Entwickler aus Deutschland bringt dieser Tage eine Menge Point'n'Click-Titel unter die Leute. Ob Literatur- oder SciFi-Klassiker - man kann alles mit einer spannenden Story, schönen Schauplätzen und zahlreichen Rätseln versehen. Schauen wir jetzt einmal in die Zukunft, sehen wir einen futuristischen Ratekrimi auf uns zukommen. Goin' Downtown zeichnet ein übles Bild von der Welt in 64 Jahren. Die Menschheit muss sich auf eine Vielzahl von Unannehmlichkeiten einstellen. New York wird im Jahre 2072 lediglich kleine Wohnschachteln für seine Bürger übrig haben. Dazu gelten nur jene Menschen als "vollwertig", die auch genügend Steuern an den Staatsapparat abführen. Der Rest der Bevölkerung kann selber sehen, wo er bleibt. Für die Verwaltung sind sie mehr oder weniger blinde Flecken in der Statistik.

Die Aussichten für die Zukunft: Düster, sehr düster

Je nach Steuersatz, den man bezahlt, fällt auch der Polizeischutz unterschiedlich aus. Das liegt unter anderem daran, dass Polizisten nur noch erfolgsabhängig bezahlt werden. Arme Habenichtse ohne gesellschaftlichen Status bringen den Gesetzeshütern nun einmal wenig bis gar nichts ein. Reiche Menschen dagegen geniessen neben umfassender Sicherheitsgarantie auch noch bis zu einem gewissen Mass Straffreiheit. Während Wenigverdiener für einen Strafzettel unter Umständen jahrelange Einträge in ihrer Sündenkartei riskieren, drückt das Gesetz bei den Gutsituierten schon einmal beide Augen zu. Moralisch einwandfrei ist ganz anders.

Jake scheint noch die Moral der alten Schule im Herzen zu tragen. Jedenfalls findet er diese himmelschreiende Ungerechtigkeit so widerlich, dass er daran zu zerbrechen droht. Noch vor ein paar Jahren gehörte er zu den besten Cops im Revier. Hohe Aufklärungsquote, tadelloser Status, guter Verdienst. Sein Abstieg begann, als seine Frau starb. Von da an hinterfragte er die Rechtmässigkeit des Systems, begann seine alten Werte über Bord zu werfen und beruhigte sich immer mehr mit Medikamenten. Was sollten ihn da noch die Serienmorde in der Stadt kümmern? Er hatte mittlerweile genügend eigene Probleme.

Goin' Downtown Bild

Auch Prostituierte gehören nicht zum Sahnehäubchen der Gesellschaft. Dementsprechend brauchen sie nicht auf den Schutz der Wachmänner zu hoffen. Auch Jake interessiert sich nicht sonderlich für das Schicksal der Liebesdienerinnen. Das ändert sich, als Rose direkt vor seiner Wohnung zusammenbricht. Leider weiss sie weder, wer sie ist, noch was sie in Jakes Gegend gemacht hat. Jake bietet ihr erst einmal an, in seiner Bude wieder zu Kräften zu kommen. Nur wenig später liegt sie allerdings auf dem Pflaster - scheinbar ist sie aus dem Fenster gesprungen. Jake bezweifelt trotzdem einen Selbstmord. Dafür ist er schon zu lange Cop.

Goin' Downtown
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Martin Weber


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Martin Weber am 28 Apr 2008 @ 13:00
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