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Grandia 2: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Game Arts
Publisher: Ubisoft
Genre: Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel
Vor noch nicht allzu langer Zeit sorgte auf der mittlerweile "toten" Sega Konsole Dreamcast ein Rollenspiel, das den Spieler mit schicker Grafik und sehr innovativem Kampfsystem stundenlang vor den heimischen Bildschirm fesselte, für Aufsehen. Nun versucht sich Branchenriese Ubi Soft mit einer Portierung des umjubelten Konsolen-Sellers. Bleibt nur zu hoffen, dass nichts schief geht, denn es wäre wirklich zu schade, wenn der einstige Referenztitel des Dreamcast durch eine schlechte Umsetzung verhunzt werden würde.



Story

Alles beginnt relativ ruhig. Während der Söldner Ryudo einen anscheinend harmlosen Beschützer-Auftrag annimmt, gerät er in einen immer verzwickter werdenden Kampf zwischen Gut und Böse. Ursprünglich sollte er nur die streng religiöse und naive Elena zu einem Tempel begleiten. Dort sollte ein Ritual stattfinden, mit dem die Wiedergeburt des Herrschers der Unterwelt, Valmar um ihn beim Namen zu nennen, verhindert werden sollte. Allerdings ging natürlich etwas schief und Valmar versuchte Besitz von der schüchternen Elena zu erringen. In letzter Sekunde gelang es Ryudo Elena zu retten. Doch ein bisschen von Valmar blieb in Elena übrig, was dazu führt, dass Elena sich in unregelmässigen Abständen in Millenia verwandelt, die mit ihrem Erscheinen das extreme Gegenteil von Elena darstellt. Kurzerhand bleibt Ryudo nichts anderes übrig als Valmar in die ewigen Jagdgründe zu schicken, was also ab jetzt eure Aufgabe im Spiel sein wird. Das Ganze wird allerdings ein wenig komplizierter, als dann plötzlich Ryudos Bruder Melice auftaucht und Ryudo mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Gameplay

Spieltchnisch gesehen ist Grandia 2 ein typisches Rollenspiel im Stile von Final Fantasy. Ihr wandert meistens mit einer Dreiergruppe von Stadt zu Stadt, macht Abstecher in Dungeons und rüstet dann jeweils eure Charaktere auf. Am besten lassen sich Ryudo & Co. natürlich schon mit einem Joypad steuern, da es auf dem Dreamcast ja auch nicht anders war. Allerdings muss ich zugeben, dass auch die Steuerung mit der Tastatur, im Vergleich zu anderen Portierungen von Konsole auf den PC, äusserst gelungen und durchaus akzeptabel ist. Was schon von je her ein kleines Manko des Titels und auch seines Vorgängers war, ist die Geradlinigkeit mit der das Geschehen abläuft. Selten habt ihr die Möglichkeit, etwas gross zu erkunden, denn ihr werdet immer von einem Ort zum andern gehetzt, was ich doch sehr schade finde, da die kleinen Städtchen und Ortschaften im japanischen Manga-Look sehr gut geraten sind und doch mehr Freiheiten zulassen sollten.

Was Grandia 2 allerdings von der Squaresoft-Konkurrenz Final Fantasy unterscheidet, sind die Kämpfe und wie es zu den Kämpfen kommt. Zum einen gibt es in Grandia 2 keine Zufallskämpfe, sondern ihr seht eure Gegner im Felde herumstapfen. Es liegt also ganz alleine an euch, ob ihr Kämpfen wollt oder lieber euren Gegnern aus dem Weg geht. Es muss natürlich gesagt werden, dass jene, die praktisch jedem Kampf absagen, es später ziemlich schwer haben werden, da man die mächtigen Endbosse nicht umgehen kann und die Charaktere, Waffen und Mana-Sprüche in höheren Levels nur durch Kämpfe gesteigert werden können. Was eben jene Kämpfe betrifft, so wurden diese wirklich spektakulär umgesetzt. Kommt ihr mit dem Feind in Berührung, wechselt das ganze Geschehen in eine Art 3D-Arena. Jetzt könnt ihr euren Charakteren mit einem sehr gut überschaubaren Ring-Menü Befehle erteilen.

Grandia 2
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Admin am 09 Mrz 2005 @ 03:22
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