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Guild Wars - Eye of the North: First Look

Personal Computer 
Hersteller: ArenaNet
Publisher: NCsoft
Genre: Adventure und Rollenspiel: MMORPG
Als Abschluss der Guild Wars-Geschichte und Einstimmung auf den zweiten Teil erscheint gegen Ende August die Erweiterung Eye of the North. Werfen wir also einen Blick auf die Pläne von Entwickler ArenaNet.

Wieder einmal ist der Kontinent Tyria in Gefahr. Nach gewaltigen Erdbeben werden antike Katakomben und Untergrundareale freigelegt, die bis dato etwas unsagbar Böses beherbergten. Nun könnte die Höllenbrut ungehindert an die Oberfläche gelangen und die Menschheit vernichten. Doch so weit werdet ihr es natürlich nicht kommen lassen, sofern eure Charaktere zur absoluten Veteranen-Elite gehören. Denn Eye of the North soll kein Zuckerschlecken werden.

Achtzehn Dungeons sollt ihr durchqueren, die liebevoll "Die Tiefen" genannt werden. Statt düsterer Tropfsteinhöhlen erwarten euch Gewölbe mit mysteriösen Wandmalereien und üppiger Flora. Teils klaustrophobisch eng und mit tödlichen Fallen gespickt. Doch keine Sorge: auch für grössere Heldengruppen und Bossgegner ist vorgesorgt. So werdet ihr es unter anderem mit einer Riesenspinne aufnehmen müssen, die mit konventionellen Mitteln nur schwer zu besiegen sein soll. Eine stark verbesserte KI soll diese Gefechte zu einem besonderen Erlebnis machen.

Um den neuen Gefahren Herr zu werden, müssen bessere Fertigkeiten her und taktisch klug eingesetzt werden. Hier ist also stärker als jemals zuvor Teamwork gefragt. Einmal verstorbene Kameraden dürfen sich nämlich nicht so einfach wieder der Gruppe anschliessen. Sie fliegen aus der Instanz und müssen darauf hoffen, dass das Team sich auf den Rückweg macht und sie wieder eingliedert. Ein Wiederbelebungszauber sollte also zum Standard-Repertoire gehören.

Zwei für Guild Wars 2 geplante Rassen werdet ihr in Eye of the North bereits kennenlernen: die Halbriesen Norn und die Asura. Letztere verbinden mit Portalen die weitläufigen Dungeons untereinander. Von den Norn könnt ihr zudem einige Naturzauber lernen, etwa die Beschwörung eines mächtigen Bärengeistes. Insgesamt soll die Erweiterung rund einhundertfünfzig neue Fertigkeiten mit sich bringen, wovon ein Drittel ausschliesslich für den Kampf gegen computergesteuerte Gegner vorgesehen ist.

Natürlich soll auch der Sammelwut wieder vollends Rechnung getragen werden. Neue Gegenstände, Rüstungen und Waffen sind für alle zehn Klassen vorgesehen, obschon nähere Informationen hierzu leider spärlich gesät sind. Ein richtig cooles Feature verspricht aber die Halle der Monumente zu werden. In Eye of the North und früheren Kampagnen (Prophecies, Factions, Nightfall) erlangte Erfolge werden darin präsentiert. Auf Wunsch dürft ihr euren Bekannten und Freunden Zutritt verschaffen und mit den Leistungen herumprahlen. Interessanterweise werden diese Monumente euren Guild Wars 2-Charakteren später zugute kommen und sie etwa mit einzigartiger Kleidung und Ausrüstung versehen. Dies dürfte sogar demotivierte Elite-Helden wieder zu neuen Taten anspornen.

Die in drei Akten angelegte Handlung führt euch nicht bloss durch oben genannte Dungeons. Wäre auch schlimm, so lange ohne gesundes Sonnenlicht auskommen zu müssen. Nein, die Norn werdet ihr beispielsweise erst im späteren Spielverlauf kennenlernen, sind sie doch im hohen Norden beheimatet. Es wird sogar ein Wiedersehen mit den einstigen Erzfeinden, den Charr, geben. Zum Schluss wartet dann ein vermutlich übertrieben krasser Endgegner, zu dem sich ArenaNet verständlicherweise noch bedeckt hält.

Guild Wars - Eye of the North
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Daniel Boll



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Daniel Boll am 22 Jul 2007 @ 15:47
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