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Guild Wars: Preview

Personal Computer 
Hersteller: ArenaNet
Publisher: NCsoft
Genre: Adventure und Rollenspiel: MMORPG
Letztes Wochenende lief die drittletzte Betaphase des Online-Rollenspiels

Guild Wars

. Teilnehmen durften ausschliesslich Gewinner eines Beta-Keys, Vorbesteller des Spiels und natürlich ausgewählte Pressevertreter. Lest folgenden Bericht eines GBase-Redakteurs, der selten so positiv von einem Titel überrascht wurde, und erfreut euch an neun brandneuen Screenshots.



Das Aha-Erlebnis

Zugegeben, besonders euphorisch war ich nicht, als ich mich für die Guild Wars gemeldet habe und anfangs sah es so aus, als könne ich das Beta-Wochenende knicken. So hab ich zwar rechtzeitig einen Beta-Key erhalten, konnte aber wegen überlasteter Server zunächst nirgends den gut 800 MB grossen Beta-Client ziehen. Samstag Abend hat es dann glücklicherweise doch noch geklappt und ich konnte nach der unkomplizierten Account-Erstellung meinen Charakter kreieren. Ich entschied mich für die Krieger-Klasse, passte das Aussehen an und fand mich kurze Zeit später in der Hauptstadt der Fantasywelt wieder.

Positiv überrascht war ich direkt von der simplen Bedienung und dem übersichtlichen Interface. Den Charakter steuert man wahlweise in Dungeon Siege-Manier mit der Maus oder direkt über die Tastatur. Bedienelemente lassen sich ausserdem ab- und zuschalten sowie beliebig positionieren. Dank komplett deutscher Hilfetexte fühlte ich mich als Anfänger direkt wohl und erhielt auch kurze Zeit später meinen ersten Auftrag von einem NPC (Nicht-Spieler-Charakter).

Was Halbes und was Ganzes

Der von ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern gegründete Entwickler ArenaNet geht mit Guild Wars einen für Online-Rollenspiele eher ungewöhnlichen Weg und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schwachpunkte dieses Genres auszumerzen. Das Problem mit Warteschlangen, wie es zuletzt beim Launch des Konkurrenz-Titels World of Warcraft der Fall war, wird es in Guild Wars nicht geben. Andere Mitspieler trefft ihr nämlich ausschliesslich in "sicheren" Arealen wie zum Beispiel der oben genannten Hauptstadt, könnt euch dann auf Wunsch mit jemanden verbünden und mit ihm zusammen auf Monsterjagd gehen. Die Kampfgebiete sind zwar für jeden Spieler identisch, werden aber jeweils exklusiv für euch und eure Gruppenmitglieder geladen. So wird gewährleistet, dass die vorhandenen Quests für jeden Teilnehmer verfügbar sind und direkt gelöst werden können, ohne das es zu unangenehmen Massenansammlungen oder Warteschleifen kommt.

Das Gefühl, in einer Online-Welt unterwegs zu sein, kommt trotzdem auf. Betretet ihr das nächste sichere Areal, könnt ihr euch von Gruppenmitgliedern trennen, andere Bekanntschaften schliessen und mit denen gemeinsam ausstehende Quests angehen. Guild Wars ist also quasi eine halbe Online-Welt, aber ergänzt sich doch immer wieder zu einem Ganzen. Für gelöste Quests und getötete Monster gibt es selbstverständlich Erfahrungspunkte, die gerecht in der Gruppe aufgeteilt werden. Von Monstern fallen gelassene Gegenstände sind ausserdem immer für ein bestimmtes Teammitglied reserviert. Allerdings war es mir schleierhaft, nach welchen Kriterien das Programm entscheidet, wer ein bestimmtes Item bekommt. Wenn ein für einen Krieger prädestiniertes Schwert für einen pfeilschiessenden Ranger bestimmt wird, fragt man sich doch, was das soll.

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Admin am 09 Mrz 2005 @ 03:23
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