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Herr der Ringe Online - Die Minen von Moria: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Turbine Games
Publisher: Codemasters
Genre: Adventure und Rollenspiel: MMORPG
Fans des MMORPGs aus dem Tolkien-Universum können es kaum noch abwarten: Das Add-On Die Minen von Moria soll schon bald den Weg in den heimischen Diskschacht finden. Vorab hatten wir in Hamburg Gelegenheit, selbst Hand an das Spiel zu legen, und bekamen sogar einige Neuerungen präsentiert. Nicht nur das Abenteuergebiet wurde um ein stolzes Mass erweitert, sondern auch weitere Elemente eingebaut, die das Rollenspielerherz höherschlagen lassen dürften.

Zwar gibt es alle zwei bis drei Monate neue Updates im Herr der Ringe Online-Universum, aber es war auch mal wieder an der Zeit, ein "echtes" Add-On nachzuliefern. Schliesslich ist noch lange nicht jede Geschichte in Mittelerde erzählt worden. Es fehlten zum Beispiel bislang die unterirdischen Mithrilminen, in denen die Zwerge ihre Arbeit verrichten und in denen der König Durin regiert. Aber nicht nur das Reich Moria gehört zum neuen Umfang, sondern auch der Garten der Elbin Galadriel. In diesem wundersamen Wald haben wir uns einmal umgesehen, bevor wir Kurs auf den Eingang in die Höhlen der Zwerge nahmen.

bunte Wälder, düstere Höhlen

Auf den Bäumen fanden wir Elben, die vorab schon einmal einige Quests für uns bereithielten. Noch brauchte die 3D-Umgebung ein wenig Zeit, bis sie einigermassen flüssig lief, aber das mag an der Vielzahl der berechneten Objekte gelegen haben. Waren erst alle Daten in den Rechner geladen, liess sich die Welt auch ohne nennenswerte Ruckler erkunden. Die Ladedauer verwunderte auch nicht: Der gesamte Waldboden ist mit Blättern bedeckt, die einen regelrechten Teppich in prächtigen Herbstfarben darbieten.

In den Höhlen angekommen, imponierten uns als erstes die monumentalen Prachtbauten, die unter Tage entstanden sind. Keltische Ornamente verzieren hier so ziemlich jede Wand. So haben wir uns Moria vorgestellt. Dabei standen uns die am meisten beeindruckenden Bauten erst noch bevor. Der Thronsaal Durins gereicht dem bayerischen Märchenkönig Ludwig II. ganz gewiss zur Ehre. Dort ist die Decke so weit vom Boden entfernt, dass sie nicht mehr wahrzunehmen ist. Ebenso, wie man in den Schluchten keinen Boden mehr erkennen kann. Mit den Ressourcen wurde hier ganz bestimmt nicht gegeizt.

Erfahrene Wanderer von Mittelerde werden am Spielprinzip keine Änderungen wahrnehmen. Abgesehen davon, dass die Charakterlevel jetzt auf 60 erweitert worden ist, geht es mehr um die Inhalte, als um bahnbrechende Änderungen des Gameplays. Natürlich finden sich auch allerhand neue Items zum Sammeln, und dementsprechend auch weitere legendäre Waffen. Diese können bei Bedarf und gegen Geld von Fachkundigen NPCs auseinandergenommen und neu verwertet werden oder sie finden im Ganzen Verwendung beim Spieler. Mächtig sind sie auf jeden Fall weiterhin.

Die Entwickler bei Codemasters haben auch zwei neue Klassen eingepflegt. Nun dürfen Spieler mit einem Runekeeper oder einem Warden spielerisches Neuland betreten. Der Runekeeper eignet sich besonders für die Einzelspielermissionen, denn er hat starke Selbstheilungsgaben, die Solisten das Spiel erleichtern dürften. Der Warden ist ein echter Damage-Dealer und für alle geeignet, die in einer Gruppe gerne ganz vorne kämpfen. Dort verursachen sie verheerende Schäden bei den feindlichen Horden.

Herr der Ringe Online - Die Minen von Moria
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Martin Weber




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Martin Weber am 30 Sep 2008 @ 09:14
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