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Herr der Ringe Online - Die Schatten von Angmar: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Turbine Games
Publisher: Codemasters
Genre: Adventure und Rollenspiel: MMORPG
Vanguard-Kritiker wetzen die Messer, während Hobbits Parties feiern: Schon die Beta-Version von Herr der Ringe Online zeigt, dass mit einer Filmlizenz mehr als nur eine schnöde Umsetzung zu machen ist.


Schon Jahre bevor der Film Herr der Ringe in die Kinos kam, verschlang Redakteur Thomas Richter gierig jede Seite der englischen Ausgaben von Tolkiens Büchern. Frodo und seine Gefährten bis zum endgültigen Finale zu begleiten, war schon beim Lesen ein Abenteuer für sich. Natürlich waren Thomas dann auch Kinositze bei jeder deutschen Erstaufführung der drei Kinofilme Peter Jacksons sicher. Die einen setzen sich Popcorn fressend bequem nieder, die anderen wetzen meilenweit durch Orkgebiet, nur um dann einen blöden Ring wegzuwerfen. Aber diese Passivrolle ist nun auch vorbei, denn mit dem Onlinespiel Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar spielt ihr zwar nicht den Film oder die Buchgeschichte nach, aber eine ganze eigene Geschichte.

HobBits

Dem MMORPG sind wir zunächst skeptisch entgegengetreten. Filmlizenzen werden meist in billigem Schund verwurstet. Aber Hersteller Turbine, bekannt für das MMORPG Dungeons & Dragons, hat sich wundersamerweise Zeit mit der Entwicklung gelassen. Und auch die Interviews und Vorabinfos liessen hoffen. Schnurrstracks ging's also gleich nach der Übermittlung des Betakeys in das unfertige Spiel - das seltsamerweise schon relativ fertig wirkt.

Zunächst die Klassen- und Rassenwahl. Eins vorweg: Böse Charaktere, also Orks oder andere Tolkien-Kreaturen, sind in HdRO nur über Umwege in einer Art PvP-Spezialgebiet auf maximaler Spielstufe spielbar, nicht aber in der eigentlichen Quest-Welt. Als Grund gibt der Hersteller einen Konflikt mit der Basis-Geschichte der Bücher an, denn HdRO orientiert sich nicht am Film, sondern vielmehr an den geschriebenen Werken Tolkiens. Trotzdem kann uns keiner erzählen, dass nicht auch die eine oder andere Kulisse aus den Filmen Pate für den grafischen Nachbau stand. So manches Gebäude sieht nämlich verdammt danach aus. Jedenfalls: Böse Hobbits, die sich mit anderen Hobbits oder weissbärtigen Magiern fetzen, passen nicht in das Bild der guten Wesen Mittelerdes. Oder etwa Orks, die von Spielern gesteuert einfach mal so ungehindert durch das Auenland stiefeln. Duelle sind möglich, aber ein richtiges PvP zwischen Gut und Böse gibt's eben nur in der speziellen Parallelwelt. Dort dürft ihr dann auch mal den Ork oder Bilwiss raushängen lassen.

Als wählbare Rassen stehen erstmal nur Menschen, Zwerge (ausschliesslich männliche), Hobbits oder Elben auf dem Plan. Die spielbaren Klassen decken so ziemlich das ab, was auch in anderen MMORPGs möglich wäre. Beispielsweise musikalische Barden, kriegerische Waffen- oder Heermeister, Schurken, Jäger oder auch Kundige (leichte Magier). Gleich probieren wir einen Hobbit-Barden aus, denn wir möchten im tänzelnden Pony etwas Musik machen.

Die Örtlichkeiten sind strikt denen aus den Büchern nachempfunden. Und auch die Personen tragen die bekannten Namen über ihren Köpfen. Wer als Elb startet, bekommt in der Tutorial-Mission gleich Elrond zu Gesicht. Begegnungen mit Gandalf oder Streicher sind später nicht ausgeschlossen. Endlich bekommt ihr auch mal Tom Bombadil zu Gesicht, den die Film-Trilogie gänzlich ignoriert hatte. Doch zurück zur Figur eines Hobbits. Sofort fallen nach dem Einstieg die verblüffenden Ähnlichkeiten zu bekannten Vertretern des Genres auf. Die Icons sind leider etwas undeutlich geraten, sind aber ähnlich angeordnet und haben auch einen identischen Timer wie die in World of Warcraft. Mittig frei konfigurierbare Iconleisten, links Zugang zum Journal, zu den Optionen oder auch zu den besonderen Kenntnissen in den Charaktereigenschaften. Auf der rechten Seite mehrere Inventarbeutel. Alles wie gehabt also. Praktisch: mittig des rechten Bildausschnitts sind auf Wunsch einige aktive Quests aufgelistet. Wer Näheres wissen will, schaut eben im Journal nach, kann aber auch an den Farbigkeiten der Quests erkennen, wie schwierig oder ob sie bereits gelöst worden sind.

Herr der Ringe Online - Die Schatten von Angmar
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Thomas Richter am 28 Mrz 2007 @ 12:10
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