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Imperial Glory: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Pyro Studios
Publisher: Eidos GmbH
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Eigentlich ist es ja merkwürdig, wie sehr sich Computer-Spiele meist nur auf eine einzige Sache konzentrieren. Entweder ihr übernehmt die Rolle eines Spielers auf dem Fussballplatz oder ihr steuert gleich den ganzen Verein. Ebenso kümmert ihr euch im Strategie-Genre meist entweder um die Organisation des grossen Ganzen und delegiert eure Generäle oder ihr zieht selbst mit aufs Schlachtfeld. Spiele wie Rome: Total War haben gezeigt, dass auch beides möglich ist, ohne dass ein Teil nur als billiger Aufsatz wirkt. Jetzt versuchen die Commandos-Schöpfer Pyro Studios das Spielprinzip in die napoleonische Zeit zu transferieren. Anhand einer fortgeschrittenen Preview-Version verraten wir euch, wie sich

Imperial Glory

bisher spielt.



Gameplay

Übersieht man die Grafik und wendet sich gleich dem Spielaufbau zu, könnte man meinen, Imperial Glory sei ein direkter Nachfolger von Rome: Total War. Einerseits gibt es eine Übersichtskarte, auf der die globalen Ereignisse rundenweise behandelt werden, andererseits könnt ihr auch in jedem kleinen Scharmützel die Rolle des Generals übernehmen und eure Truppen in Echtzeit in die Schlacht führen. Anders als beim bisherigen Genreprimus agiert ihr bei Imperial Glory aber zur Zeit Napoleons und versucht, mit einem der grossen Reiche die Herrschaft in Europa zu übernehmen. Alternativ könnt ihr euch auch an "Schnellen Schlachten" mit vorgegebenen Zielen oder an einzelnen historischen Schlachten versuchen. In unserer Version war das Angebot mit fünf Ereignissen (Austerlitz, Friedland, Salamanca, Waterloo und Pyramiden) hierbei allerdings noch etwas klein. Diese Schlachten sind aber letztendlich auch nur so etwas wie die "Schnellen Spiele", von denen es zumindest schon jetzt zahlreiche gibt. Und davon abgesehen liegt die eigentliche Herausforderung wie gesagt darin, in der Kampagne den Machtbereich des eigenen Reichs in Europa auszubauen. Als Siegbedingung könnt ihr dabei zu Beginn eines Spiels entweder die totale Eroberung des Kontinents oder den Punktsieg nach rund 40 Jahren Spielzeit festlegen. Damit euch zwischendurch nicht langweilig wird, gibt es insgesamt 16 Quests, die geskriptet ausgelöst werden und bei Erfüllung der Vorgaben eine Belohnung geben.

Spielwelt

Auch wenn Europa zu Beginn des Spiels im Jahre 1789 aus insgesamt 24 Fraktionen besteht (darunter viele kleinere wie die Lombardei, Piemont oder die Helvetische Republik), könnt ihr euch nur für eines der fünf grossen Reiche - Frankreich, Grossbritannien, Österreich, Preussen und Russland - entscheiden. Diese unterscheiden sich dafür nicht nur durch ihre Grösse und anfänglichen Ressourcen, sondern auch durch ihre Potentiale in den Bereichen Ökonomie, Militär, Marine und Forschung. Grossbritannien dominiert beispielsweise die Seefahrt und verfügt über ausgezeichnete wirtschaftliche und wissenschaftliche Möglichkeiten, während Frankreich und Österreich in Sachen Militär federführend sind und Russland bereits zu Beginn über sehr viele Rohstoffe verfügt. Ganz allgemein gibt es in Imperial Glory fünf Ressourcen: Gold, Rohstoffe, Bevölkerung, Lebensmittel und Forschungspunkte. Die ersten vier werden in allen Provinzen, in die der ganze Kontinent unterteilt ist - wobei zum Beispiel Österreich und Grossbritannien aus jeweils vier solcher Provinzen bestehen - rundenweise zur Verfügung gestellt. Diese Ressourcen werden für den Bau von neuen Gebäuden und Einheiten benötigt. Darüber hinaus könnt ihr Forschungspunkte nur in Provinzen mit einer Hauptstadt erhalten. Dabei besitzt jedes der anfänglich 24 Regierungsgebiete eine einzige, fest vorgegebene Hauptstadt, so dass ihr andere Staaten annektieren müsst, um hier eine Steigerung zu erzielen. Die Forschungspunkte sind nämlich ein nicht zu unterschätzender Faktor, da ihr nur mit diesen neue Technologien, die ihr nicht nur für neue Gebäude und Einheiten benötigt, erforschen könnt. Der Tech-Tree ist dabei recht umfangreich ausgefallen und in drei Epochen unterteilt. Zuerst gilt es noch, einfache Dinge wie Sägewerke und Ställe zu erfinden, dann geht es um grössere Häfen und bessere Handelsrouten und später könnt ihr sogar zwischen verschiedenen Regierungsformen entscheiden.

Imperial Glory
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Jan Gieseler


Imperial-Glory


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Jan Gieseler am 07 Mai 2005 @ 14:35
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