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Infernal: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Metropolis Software
Publisher: Playlogic
Genre: Action: 3D-Shooter
Wer erinnert sich nicht ungern an den öden Taktik-Shooter Aurora Watching aus dem Hause Metropolis Software? Nun, wir zum Beispiel. Entsprechend skeptisch nahmen wir auch die fast fertige Vorabversion von Infernal, dem neuesten Werk der polnischen Spieleschmiede, entgegen. Zu Unrecht, wie wir euch im folgenden Bericht verklickern werden.

Der liebe Gott kann mich mal...

...denkt sich wohl Ryan Lennox, der Anti-Held des actionreichen Abenteuers, als er einen Pakt mit dem Teufel eingeht. Künftig wird er für Satan persönlich in den Krieg gegen die Mächte des Himmels ziehen. Mit Schwert und Schild hat der Anti-Kreuzzug jedoch wenig gemein, ist Infernal doch in der Gegenwart angesiedelt. Dementsprechend geht es den irdischen Gefahren mit Pistolen und Maschinengewehren an den Kragen, einzig die Wurfsterne sind ein Relikt älterer Waffenkünste.

In unserer Vorabversion bekommen wir es mit schiesswütigen Mönchen zu tun, was ja an sich schon ein Paradoxon ist. Nicht minder verwunderlich wirkt deren Kloster, das mit modernster Technik hermetisch abgeriegelt wurde. Kameras und Lasersysteme versperren Unbefugten den Zugang zu wichtigen Bereichen.

Höllisch gut

Glücklicherweise hat unser Teufelskerl, den wir aus einer dritten Person steuern, mehr zu bieten als blosse Waffengewalt. Er verfügt über spezielle Höllenkräfte, die in diversen Situationen das Überleben oder Weiterkommen erleichtern. Laserbarrieren umgehen wir, indem wir uns kurzzeitig daran vorbeiteleportieren, um ein dahinter liegendes Terminal zu erreichen und das Hindernis zu deaktivieren. Das Ganze ist vergleichbar mit dem Geisteszustand aus Prey, jedoch zeitlich stark begrenzt.

Immer verfügbar sind hingegen die akrobatischen Fähigkeiten von Lennox. Zwar kann er nicht mit einem Persien-Prinzen oder Sam Fisher mithalten, jedoch ist er dazu in der Lage, sich vor- und rückwärts sowie seitwärts wegzurollen und währenddessen aus dem Blickfeld seiner Gegner zu verschwinden. Durch die Unsichtbarkeit ergeben sich in Gefechten einige nützliche Möglichkeiten, die Widersacher von hinten zu überraschen oder sie zu flankieren. Das klappt dank der eingängigen und flüssigen Steuerung auch schon prima.

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Daniel Boll


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Daniel Boll am 04 Feb 2007 @ 15:57
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