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Just Cause: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Avalanche Studios
Publisher: Eidos GmbH
Genre: Action: 3D-Shooter
Die im Jahr 2003 gegründete Spieleschmiede Avalanche Studios aus Schweden bringt im September mit Just Cause ein ehrgeiziges Erstlingswerk heraus. Nicht nur, dass die firmeneigene Avalanche-Engine in dem Action-Titel ihr Debüt feiert und es mit der modernen Konkurrenz aufnehmen können soll - auch spielerisch haben sich die Entwickler einiges vorgenommen. Wir konnten eine weit fortgeschrittene Vorabversion von Just Cause anspielen.

Saddam Castro ohne Laden

Das fiktive Inselparadies San Esperito dürfte rein äusserlich zu den begehrtesten Urlaubszielen der Welt gehören, wäre da nicht der skrupellose Diktator Salvador Mendoza. Der terrorisiert mit seiner Miliz die Bevölkerung und macht gemeinsame Sache mit diversen Drogenbaronen. Um dem Regime ein Ende zu setzen, werdet ihr als Geheimagent Rico Rodriguez auf Mendoza angesetzt.

Schon am Anfang können wir uns von einem der beeindruckendsten technischen Features von Just Cause ein Bild machen. Wir springen aus luftiger Höhe aus einem Flugzeug und können bereits einen Teil der über eintausend Quadratkilometer grossen Spielwelt erblicken. Die ist völlig ohne lästige Ladepausen begehbar und braucht sich qualitativ trotzdem nicht vor der paradiesischen Grafik eines Far Cry verstecken. Detaillierte Wälder, im Sonnenschein funkelndes Meereswasser und belebte Strassen, wohin man blickt. Zudem gehören die Sonnenauf- und -untergänge mit zum Schönsten, was unsere Zockeraugen bislang erblicken durften.

Die Avalanche-Engine leistet schon in unserer Betaversion eine hervorragende Arbeit und lässt auf höchster Detailstufe keinen einzigen Ruckler erkennen. Hier sei allerdings anzumerken, dass unser System mit einer 7900 GT-Grafikkarte, einem leistungsstarken Prozessor und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Dennoch dürfte die Engine zu den ausgereifteren Vertretern im Shooter-Genre gehören, lässt sie sich doch umfangreich konfigurieren.

Macht doch, was ihr wollt!

Wo waren wir? Ah, genau. Wir fliegen also staunend dem Erdboden entgegen und öffnen selbstverständlich rechtzeitig unseren Fallschirm, den wir immer und überall dabei haben. Schliesslich wollen wir nicht gleich zu Beginn als blutiges Häufchen Elend auf dem Sandstrand enden. Unten angekommen, müssen wir einem Kollegen bei einer Schiesserei aushelfen. Zum Glück haben wir eine Pistolen-Akimbo mit unendlich Munition dabei und heizen den Widersachern mächtig ein. Danach folgt eine Fahrt am MG-Geschütz eines Pick-up-Trucks. Die Waffe setzen wir gegen einige gegnerische Nachzügler ein, die uns mit ihren Karren auf den Fersen sind. Kurz auf die Motorhaube gezielt und die Jungs fliegen samt Gefährt mit einer wunderschönen Explosion in die Luft.

Als wir die Verfolger abgehängt haben, endet die Fahrt in einem so genannten Schlupfwinkel, wovon es auf der Insel zahlreiche gibt. Hier können wir nicht nur gratis unseren Gesundheitsbalken und Munitionsvorrat auffrischen, sondern auch Spielstände anlegen und Hauptmissionen annehmen. Da wir auf Letzteres noch keine Lust haben, schwingen wir uns auf ein Motorrad, das so einsam in der Gegend herumsteht, und erkunden die Umgebung. Das Versprechen der Avalanche Studios, eine frei begehbare Spielwelt zu bieten, kann als erfüllt betrachtet werden. Ob vom tiefsten Meeresgrund (Rico kann schwimmen und tauchen) bis zum höchsten Gipfel oder vom südlichsten Punkt der Spielwelt bis zum nördlichsten - der Reiselust ist keine Grenze gesetzt.

Just Cause
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Daniel Boll


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Daniel Boll am 21 Aug 2006 @ 02:41
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