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Killing Floor 2: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Tripwire Interactive
Publisher: Iceberg Interactive
Genre: Action: 3D-Shooter
Noch vor dem Start der Early-Access-Phase von Killing Floor 2 hat Tripwire Interactive eine geschlossene Betaphase zum kooperativen Metzler veranstaltet. Wir haben teilgenommen und berichten nachfolgend von unseren Eindrücken.

Alter Wein in neuen Schläuchen?

In der Betaversion sind drei Levels und vier Charakterklassen (Perks) spielbar: Berserker, Commando, Medic und Supporter. Was nicht besonders umfangreich klingt, erlaubt jedoch schon einen guten ersten Einblick in das Shooter-Sequel. In einem eingeschneiten Aussenposten, einem weitläufigen Laborkomplex und den zerstörten Strassenzügen von Paris geht es gegen die grösstenteils aus dem ersten Teil bekannten Zeds ins Gefecht. Vorher dürfen wir jedoch ein Charaktermodell auswählen und es neuerdings individualisieren. Haarfarbe, Kleidungsstil und Accessoires wie eine Sonnenbrille sind wählbar. Spielerisch hat das Ganze natürlich keinen Einfluss. Perks dürfen jetzt bis Stufe 25 ausgebildet werden, wobei der Aufstieg mit Hilfe von Erfahrungspunkten über die Bühne geht. Und die gibt es universell fürs Töten von Gegnern, klassenabhängig aber auch in Form von Bonuspunkten, wenn ein Commando etwa die nun noch schlechter erkennbaren und mit krassen Kampfsportattacken auftretenden Stalker erledigt oder ein Supporter Türen auf- und zuschweisst. Letzteres ist komfortabler gelöst worden: Über eine Schnelltaste kann das Schweissgerät herausgeholt werden. Anhand einer Schweissnaht ist auch von Weitem sichtbar, in welchem Zustand sich die Türblockade gerade befindet. Feine Sache. Doch Vorsicht: Einmal zerstörte Türen bleiben für den Rest des Matches kaputt.

Kenner des Vorgängers dürften zunächst eine Art Kulturschock erleben, sind die Neuerungen von Killing Floor 2 doch einschneidend. So erhielt nun eine Sprint-Taste Einzug ins Spiel - vorbei die Zeiten, in denen wir aufs Messer wechseln mussten, um das Lauftempo zu erhöhen. An eine Ausdauerleiste ist das Rennen auch nicht gebunden, weshalb die Flucht in scheinbar ausweglosen Situationen eine gute Option ist. An den aus Zuschauersicht unfreiwillig komisch wirkenden Sprint-Animationen sollten die Entwickler allerdings noch feilen. Auch vermissen wir umfassendere, auf die F-Tasten legbare Sprachkommandos. Stattdessen gibt es jetzt ein Kommandomenü, das via Tastendruck eingeblendet wird und nur noch eine begrenzte Auswahl bietet, darunter Geld erbitten, Zeds beleidigen und Hilfe anfordern. Eine ruppige Umgangsart mit Teammitgliedern à la "Wayne Rooney is smarter than you!" ist keine Option mehr. Schade. Dafür sind die Charaktere jetzt deutlich gesprächiger als zuvor, was automatische Kommentare angeht. Das verleiht dem Geschehen eine gewisse persönliche Note, auch wenn sich viele Sprüche noch recht schnell wiederholen.

Noch immer gibt es pro Level bis zu zehn Wellen. Nach jeder wird ein Shop aufgesucht, wo die zuvor für Gegnertötungen und Kameradenverarztungen verdiente Kohle in Munitionsnachschub, Panzerung, Granaten oder bessere Waffen investiert wird. Der Shop-Bildschirm wirkt deutlich aufgeräumter, ist in mehreren Kategorien unterteilt und bietet die Möglichkeit, Lieblingswaffen in ein Schnellwahlmenü abzulegen. Blöd ist einzig, dass sich Spieler vor dem Shop gegenseitig blockieren können. Etwas, das im ersten Teil zunächst auch der Fall war, später aber via Patch geändert wurde.

Killing Floor 2
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Daniel Boll


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Daniel Boll am 18 Apr 2015 @ 21:56
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