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King Arthur: Preview

Personal Computer 
Hersteller: NeocoreGames
Publisher: Ubisoft
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Neocore Games hatte uns Ende 2008 mit dem Strategietitel Crusaders: Thy Kingdom Come wahrhaftig nicht vom Hocker gehauen. Der Titel konnte weder technisch noch hinsichtlich der Spielbarkeit für Zufriedenheit sorgen. Umso erstaunter waren wir, als uns eine Vorabversion des zweiten Werks des Studios auf die Festplatte kam. Mit King Arthur: The Role-playing Wargame sollen Freunde von Echtzeit- und Rundenstrategie begeistert werden. Wir wagten einen ersten Ausritt in das Machwerk, welches hierzulande Ende des Monats veröffentlicht wird.

Dabei ist der Titel international längst über die Plattform Steam erhältlich. Die Version, die wir daher spielten, dürfte spielerisch identisch mit der in Kürze in den Händlerregalen stehenden Ausgabe sein. Lediglich die Anpassung für den deutschen Markt, was Menütexte und ähnliche Belange angeht, wird noch für Änderungen sorgen. Die Ähnlichkeiten und Parallelen zur Total War-Reihe sind mit Sicherheit nicht unbeabsichtigt, steht sie doch - trotz des von Fans angeprangerten fehlenden Tiefgangs des letzten Sprösslings - seit Jahren nicht zu Unrecht ganz oben auf dem Strategiethron.

Als König Arthur befehligt ihr die Armee eurer Ritter der Tafelrunde. Anfänglich schlagt ihr euch noch mit Ketzern und Halunken herum, die für Unruhe in euren Ländereien sorgen. Erfreulich dabei: die Schlachten spielen sich erheblich anspruchsvoller, als wir nach dem Erstlingswerk vermutet hätten. Neocore Games hat sich die Kritik von Presse und Fans offenbar sehr zu Herzen genommen. Zwar kommt der Titel noch nicht an den Tiefgang des grossen Vorbilds heran, dennoch dürfen wir bereits jetzt positiv bemerken, dass die Platzierung der Truppen und das Gelände massgeblichen Einfluss auf die Schlachten haben. Im Kampfgeschehen selbst ist das Eingreifen nur noch bedingt möglich. Ein kontrollierter Rückzug beispielsweise gestaltet sich schwierig. Immerhin könnt ihr euren Truppenverbänden einige Formationen vorgeben, um so etwa eine Falle für anstürmende Feinde zu bauen. Helden verstärken eure Truppen zusätzlich und sorgen für mehr Identifikation mit euren Verbänden.

Was das Spiel zu einem bemerkenswerten Erlebnis werden lassen könnte, sind die Zutaten aus dem RPG-Sektor, die mit den Strategieanteilen vermischt wurden. So könnt ihr beispielsweise in aller Seelenruhe neue Schlachten auf der Übersichtskarte planen, während einer eurer Helden auf dem Weg ist, erbeutete Artefakte zu verkaufen, damit ihr eure Truppen weiter verstärken oder auch schlichtweg eure eigene Festung weiter ausbauen könnt. Auch die eine oder andere Quest gibt es auf der Karte Britanniens zu lösen.

Nach den Gefechten erhalten eure Einheiten zudem Erfahrungspunkte, und steigen gelegentlich eine Stufe auf. Dann spendiert ihr euren wackeren Kriegern neue aktive Fertigkeiten oder auch passive Talente, die sich in künftigen Schlachten positiv auswirken. Auf den Schlachtfeldern gibt es strategische Punkte, die bei Einnahme spezielle Boni und Fähigkeiten einbringen. Unterschiedliche Herangehensweisen bei der Solokampagne könnten den Wiederspielwert zusätzlich erhöhen. Spätestens wenn wir die finale Fassung eingehender unter die Lupe nehmen, wird sich zeigen, ob die Entwickler ein tolles Spiel programmieren konnten.

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Markus Grunow


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Markus Grunow am 14 Jan 2010 @ 21:09
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