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Lifeless Planet: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Stage 2 Studios
Publisher: Lace Games
Genre: Action: Adventure
Der Stoff, aus dem gute Science-Fiction-Filme sind: Lifeless Planet schickt Spieler auf einen weit entfernen Planeten. Dort erlebt ein Astronaut unfassbare Dinge. Dürfen wir uns auf ein tolles Indie-Werk freuen?

Erfolgreiche Finanzierung

Der eine oder andere mag sich noch erinnern: Im Oktober 2011 finanzierte Entwickler David Board erfolgreich auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter sein Spiel Lifeless Planet. Damals waren die Forderungen noch nicht unverschämt hoch: 17.236 US-Dollar kamen zusammen, nur 8.500 US-Dollar wollte er damals haben. Und jetzt - über zwei Jahre später - hat das Action-Adventure den Betastatus erreicht. Dabei sollte der Titel bereits Mitte 2012 fertig sein. Sei's drum: Der Schöpfer hat sichtlich sehr viel Arbeit in sein Werk gesteckt, das dezent an den Klassiker Another World, minimal an Ico und ein wenig an The Journey erinnert.

Lifeless Planet Bild

Darum geht's

Ein Astronaut landet auf einem weit entfernten Planeten, um diesen zu erkunden. Schnell stellt er fest: Auf diesem Himmelskörper waren schon einmal Menschen. Als Aufzeichnungen und sogar ein Dorf verdeutlichen, dass Russen zur Zeit der UdSSR dort waren, um ... tja, was eigentlich? Anfänglich weiss der Protagonist der Geschichte nichts von den mysteriösen Hintergründen. Kam es zu einer seltsamen Zeitreise? Sind das Überbleibsel aus dem Kalten Krieg? Und was ist das für eine Frau, die ihm den Weg weist? Nach und nach offenbart sich das wahre Ausmass ...

Das eigentliche Spiel

Was in der Theorie sehr spannend klingt, ist in der vorliegenden Beta teils nicht ganz so aufregend. In erster Linie handelt es sich bei Lifeless Planet um ein konventionelles 3D-Action-Adventure, bei dem man seinen Astronauten durch sehr weitläufige Landschaften steuert. Diese sind trist, staubtrocken und schon ziemlich - aber beabsichtigt - deprimierend gehalten. Mal hüpft man über Felsmassive, mal werden recht simple Rätsel gelöst. Dank einer arg limitierten Physik-Engine sind ausgeklügelte Puzzles nicht vorhanden. Aber das ist nicht so tragisch, möchte man vor allem der Handlung folgen. Hier und da gibt's Hinweise, russische Sprachaufnahmen und im Verlauf auch Visionen des Helden, die die Geschichte packend und interessant vermitteln. Schade nur, dass zwischen dem Herumlaufen, Hüpfen und Rätselmeistern sowie nächsten Häppchen mit weiteren Details relativ viel Zeit vergeht - da kommt schon etwas Langeweile auf.

Lifeless Planet Bild
Aber: Auf gewisse Weise bleibt Lifeless Planet reizvoll genug, um zum Weiterspielen zu bewegen. Zum einen erhält man später weitere Fähigkeiten, zum anderen muss man aufpassen, dass nicht der Sauerstoffvorrat ausgeht. Und da ist noch die besagte Frau, die einem helfen möchte. Oder doch nicht?

Technische Seite

Technisch macht Lifeless Planet einen akzeptablen Eindruck: Die Welt wirkt schon spartanisch, statisch und detailarm; Innenschauplätze gefallen auch nicht so recht. Aber der Gesamteindruck ist kein schlechter, was auch an der dezenten Akustik und der Atmosphäre durch die ungewöhnliche Thematik liegt. Vielleicht wird sich hier ja auch noch etwas bis zur Fertigstellung des rund 13 Euro günstigen PC-Download-Titels ändern?

Lifeless Planet
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Sven Wernicke


Lifeless-Planet


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Sven Wernicke am 19 Mrz 2014 @ 12:02
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