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Lost Horizon: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Animation Arts
Publisher: Deep Silver
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Euch gefallen die Geheimakte-Adventures? Dann solltet ihr nun auf jeden Fall weiterlesen, denn mit Lost Horizon steht uns ein neuer Kandidat vom Hersteller Animation Arts ins Haus. Wir haben uns für euch die Vorabversion angesehen und verraten nun, ob das neue Abenteuer voraussichtlich eine ähnliche Güteklasse haben wird.

Mal wieder dreht sich alles um ein wundersames Artefakt. Nazischergen sind hinter dem mysteriösen Objekt her. Nazis? Ja, die Handlung von Lost Horizon spielt sich in den 1930er-Jahren ab. Deutsche Soldaten tauchen in Tibet auf, um das Artefakt aus der sicheren Verwahrung der dort lebenden Mönche zu rauben. Die Mönche schaffen es, mit letzter Kraft das Artefakt an einen britischen Soldaten zu übergeben, welchem auf spektakuläre Weise die Flucht gelingt. In der Rolle des Soldaten Paddock beginnt ihr das Abenteuer in Hongkong.

Auffallend sind die vielen Parallelen zur Geheimakte-Reihe schon. Das äussert sich nicht nur in dem vorhandenen Zeichenstil, der mit schönen, von Hand kreierten Umgebungen für Nostalgieflair sorgt, sondern auch in spielerischer Hinsicht. Denn die gesamte Handhabung mitsamt der typischen Maussteuerung kommt Geheimakte-Spielern direkt bekannt vor. Rasch ist man mittendrin im Abenteuer, ohne dass man sich neu an das Interface gewöhnen müsste. Erinnerungen an die Indiana Jones-Filme sind dabei nicht von der Hand zuweisen, selbst der sympathische Humor der Filmreihe scheint an einigen Stellen als Vorlage genutzt worden zu sein, was sich besonders in spannenden Szenen zeigt.

Hinsichtlich der Rätsel dürfen wir bislang zufrieden den Vorschaudaumen nach oben zeigen. Dank Hotspot-Anzeige übersieht man keine wertvollen Details, der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben steigt allmählich an und die Aufgabenstellungen sind, wie man es von Animation Arts-Spielen bislang auch gewohnt war, logisch nachvollziehbar aufgebaut. Mal befreit ihr den Helden in einer packenden, ja geradezu dramatischen Situation aus einer Kiste, während euch allmählich...ach, hier würden wir schon zu viel verraten. Vertraut uns einfach, dass die Rätseldichte und Rätselgüte bislang an die Geheimakte-Titel anknüpfen. Sollte es in dieser Qualität im späteren Spielverlauf weiter vorangehen, dürfen wir uns auf schöne Rätselstunden freuen.

Wie schon kurz angedeutet, sieht das Spiel auch optisch ansprechend aus, zumindest die Umgebungen, die wir beim Anspielen zu sehen bekamen, gefielen durchweg. Warme Farbgebungen, schöne Architekturen und viele Details der 1930er-Jahre prägen das Bild. Wir hoffen noch darauf, in der finalen Version etwas mehr Dynamik beispielsweise durch Zwischensequenzen erleben zu können. Diese gehen dem Titel bislang noch etwas ab. Immerhin, mit der schönen Asiatin Kim steht euch rasch ein zweiter spielbarer Charakter zur Verfügung. Ähnlich wie Nina und Max in den Geheimakte-Abenteuern wechselt ihr stellenweise zwischen beiden Figuren hin und her, um im Spiel voranzukommen.

Lost Horizon
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Birgit Grunow


Lost-Horizon


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Birgit Grunow am 15 Feb 2010 @ 17:31
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