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Mad Tracks: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Frogster Interactive Pictures AG
Publisher: Frogster Interactive Pictures AG
Genre: Simulation und Sport: Fun Racer
Mad Tracks, ein Fun-Racer. Allein der Name verrät alles über das Spiel, welche sich seit einigen Minuten auf meiner Festplatte befindet. Schon beim Spielstart verzog ich leicht angewidert das Gesicht. Ein quietschbuntes und wenig attraktives Hauptmenü leuchtete auf meinem Monitor auf. Nun gut, rasch die Steuerung konfigurieren und dann wollen wir es zügig hinter uns bringen. So war zumindest mein erster Gedanke. Diese Intention verstärkte sich sogar noch, als ich erkennen musste, dass ich lediglich aus drei verschiedenen Konfigurationen für meine Tastatur und eine für mein Gamepad wählen konnte. Verärgert startete ich den ersten Spielmodus...

Kleine Spielzeugautos rasen durch interessante Settings. Das kommt euch bekannt vor? Kein Wunder, gab es zu dieser Thematik doch bereits einige gute Spiele. Die Entwickler Legacy Of Artists and Developers Inc, kurz Load Inc. genannt, verfügen jedoch nicht über die finanzielle Möglichkeiten anderer Softwareschmieden. Kein Wunder also, dass Mad Tracks mit einer Grafik aufwartet, wie wir sie noch aus längst vergangen geglaubten Tagen kennen. Niedrige Polygonanzahl, schwache Texturen und wenig berauschende Licht- und Soundeffekte für die Sinne. Und doch entwickelt Mad Tracks sehr schnell einen eigenen Charme und wird zum Zeitfresser.

Die kleinen Flitzer in Mad Tracks sind nicht viel grösser als Spielzeugautos. Mit ihnen donnert ihr über typische Strecken wie Wohnzimmern, Küchen und auch in Aussenbereichen. Doch auch auf Spielzeugrennbahnen seid ihr unterwegs und beweist euer fahrerisches Können. Dabei kommt der Spass nicht zu kurz, denn mit Extrawaffen könnt ihr euren Gegnern oftmals einheizen per Rakete oder sie auf einer Öllache ins Schleudern kommen lassen. Sprungschanzen, Steilkurven und Loopings gehören selbstverständlich auf den Rennstrecken zum guten Ton eines Fun-Racers und Mad Tracks enttäuscht euch hier keineswegs.

Um jedoch mehr Abwechslung ins Spielgeschehen zu bringen und vor allem auch einige Pluspunkte auf der "Fun"-Seite verbuchen zu können, stellt euch Load Inc. einige lustige Minispiele zur Verfügung. Gerade diese hauptsächlich für Sportfreunde interessanten Aufgaben, verleihen dem Spiel sehr viel Farbe und sorgen bereits frühzeitig für ein Lächeln im Gesicht. Das schubst ihr mit eurem Auto einen Ball über ein Tischfussballfeld und besiegt die KI, räumt auf einem Kartentisch auf und befördert alle auf dem Tisch befindlichen Gegenstände auf den Fussboden oder lasst es auf dem Billardtisch ordentlich krachen: Wer die meisten Kugeln versenkt, gewinnt das Spiel. Sehr simpel, und doch so schwierig, denn aufgrund dem akzeptablen physikalischen Verhalten der Kugeln müsst ihr sie schon recht präzise mit der Kühlerschnauze treffen, um die ins Loch zu bugsieren. Die Aufgaben sind vielfältig und wecken die Neugier, kurzerhand sind trotz der langweiligen und höchstens noch als zweckmässig zu bezeichnenden Grafik einige Minuten unterhaltsam vergangen.

Mad Tracks bietet euch die Option an, im Netzwerk oder sogar per Online-Option gegen andere Spieler in den zahlreichen Minispielen oder Rennen anzutreten. Leider konnten wir keine Gegenspieler auftreiben und so für ein Redaktions-Match sorgen. Aufgrund dessen, was wir bislang von Mad Tracks zu sehen bekamen, wird es aber gerade der Onlinemodus sein, der das Spiel als lustige Trackmania-Variante im eher comicmässigen Stil interessant machen könnte und vielleicht als Geheimtipp für Genrefreunde Furore machen wird.

Mad Tracks
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Markus Grunow


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Markus Grunow am 06 Nov 2005 @ 18:12
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