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Medieval Conquest: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Cat Daddy Games
Publisher: EMME Deutschland
Genre: Strategie: Aufbauspiel
Liebhaber von Strategiespielen nehmen ihr Genre zumeist ziemlich ernst. Da werden Schlachtpläne mit Hilfe von umfangreichen Statistiken und Aufzeichnungen ausgetüftelt oder Warenwirtschaftskreisläufe ständig optimiert, um in der nächsten Mehrspielerpartie ein paar Prozentpunkte mehr an Ressourcen zu haben. Doch es geht auch gänzlich anders, wie uns Cat Daddy Games beweisen möchten. Mit einer gehörigen Portion Humor will sich dieses Strategiespiel in unsere Herzen spielen.

Die Hintergrundgeschichte ist denkbar banal und wurde mittlerweile schon etliche Male erlebt. Ein Königreich wurde mal wieder von bösartigen Monstern überrannt. Viele haben bereits versucht das Böse zurückzuschlagen, doch geschah dies ohne eure Hilfe. Ihr beginnt als einfacher Abenteurer und erhaltet von eurem Lord die Aufgabe, euch um die Monsterplage in der Gegend zu kümmern. Damit ihr nicht ganz allein gegen die Horden antreten müsst, könnt ihr weitere Abenteurer anheuern. Und schon beginnt das Spiel mit einem auffälligen Augenzwinkern, denn es stehen euch die drei typischen Abenteurer-Gattungen schlechthin zur Verfügung: Kämpfer, Magier und Waldläufer. Ihr schickt diese in den Kampf und erhaltet Gold vom König für getötete Monster. Klingt einfach soweit, doch eure Recken verlangen so einiges von euch.

Denn nur, wenn sie sich ausspannen, den Wamst vollschlagen und Unterhaltung geniessen können, gehen sie mutig und entschlossen in das nächste Gefecht. Zudem verlangen sie ständig nach besserer Ausrüstung für ihre Gefechte gegen das Böse. Ihr werdet aufgefordert, nach und nach verschiedene Gebäude zu bauen, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden und ihnen so, beispielsweise durch ein Trainingszentrum, eine bessere Ausbildung zukommen zu lassen. Eure Mannen gewinnen mit jedem Kampf an Erfahrung und verbessern so ihre Werte Geschicklichkeit, Stärke und Ausdauer. Habt ihr erst einmal alle Gebäude erschaffen, könnt ihr euch auf die Ausbreitung eurer Stadtgrenzen konzentrieren.

Das ist insbesondere wichtig, um die langen Laufwege eurer Truppe verkürzen zu können. Zwar müssen die Jungs dennoch hin und wieder in eure Stadt kommen, um sich Ausrüstung und Waffen zu kaufen, doch übernachten und essen können sie auch ausserhalb der Stadt, sofern ihr entsprechende Bauten habt errichten lassen. Konntet ihr den Erwartungen eurer Mannen nicht entsprechen, verlassen sie euch als Deserteure, was euch die Anschaffung neuer Einheiten erheblich erschwert, da euer Ruf nicht mehr der beste ist.

Das sehr bunte Treiben auf dem Bildschirm ist gewöhnungsbedürftig und weckt beim ersten Betrachten Erinnerungen an die Heimat des grünen Ogers Shrek auf. All die niedlichen kleinen Cartoon-Charaktere, die da über die grüne Wiese stapfen, scheinen geradewegs aus dem Kinofilm entsprungen zu sein. Doch auch die bösen Monster wirken eher knuddelig als grässlich, was die grossartige Soundkulisse auch noch zusätzlich verstärkt. Denn was da in englischer Sprache aus den Boxen kommt, hat uns serienweise zu Lachanfällen gebracht.

Medieval Conquest
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Markus Grunow


Medieval-Conquest


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Markus Grunow am 17 Mai 2005 @ 19:46
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