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Nosgoth: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Square Enix
Publisher: Square Enix
Genre: Action: Arcade
Im Februar 2013 hielt die Netzgemeinde den Atem an. Gerüchte um einen neuen Legacy-of-Kain-Ableger kursierten durchs Web, Vampir-Fans und Raziel-Anhänger tropfte der Freudenspeichel von den Eckzähnen - bis Square Enix im September das Projekt als Online-Spiel enthüllte. Im Dunkeln schleichen und wehrlose Menschlein aussaugen - im auf ein Free-to-play-Modell gebürsteten Nosgoth geht das nur im kompetitiven Mehrspielermodus. Während treue Liebhaber der einstigen Serie fassungslos die Stirn runzeln, geben wir Entwarnung: Nosgoth ist kein Rohrkrepierer, sondern eine Mehrspielerbombe, der aber noch der Zündstoff fehlt.

In Nosgoth heisst es Mensch gegen Vampir. In 15-minütigen Scharmützeln versuchen wir auf Seiten der Blutsauger, die Halsschlagader der Menschlein anzuzapfen und im besten Falle die leblosen Kadaver bis auf den letzten Tropfen auszusaugen, um zusätzliche Lebensenergie zu erhalten. Ein riskantes Vorgehen, da wir dem Gegnerteam während des Blutschlürfens völlig schutzlos ausgeliefert sind. Die Menschen setzen selbstredend alles daran, nicht vom Todeskuss der Vampire berührt zu werden, und wehren sich mit Bogen, Armbrust und Granatwerfer gegen die Krallenbestien. Jedes Team besteht aus vier Spielern. Ist die Zeit abgelaufen, werden die Seiten gewechselt. Am Ende wird abkassiert. Dabei haben in der Early-Access-Version bisher noch die Vampire die Nase vorn. Und das hat gleich mehrere Gründe.

Nosgoth Bild

Balanceprobleme

Grund 1: Anders als die Menschen, können die Vampire klettern. Behände kraxeln wir Häuserfassaden und Tempelsäulen empor, springen über Dächer und überblicken so beinahe das gesamte Gebiet. Haben wir ein Opfer ausgemacht, blasen wir zum Angriff und haben die Feinde flott eingekesselt. Die versuchen dann, sich mit Granaten, Blendbomben und anderen Hilfsmittelchen aus der Zwickmühle zu retten; koordinierte Gruppen ziehen den Sack aber schnell zu und knüppeln die Humanoiden binnen Sekunden ins Jenseits. Was uns gleich zu Grund 2 führt.

Die Vampire haben sich ihre Kampfkünste offensichtlich von den Wildschweinen aus Gothic III abgeschaut und entfesseln im Nahkampf einen regelrechten Fausthagel - ein paar Sekunden später glubschen wir auf den Todesbildschirm. Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Wir könnten den Hieben mittels Hechtrolle ausweichen, dann hechten die Vampire aber einfach hinterher und setzen nach. Wir könnten aber auch einfach Fersengeld geben und abtauchen. Die Fähigkeit, zu sprinten, sollte nämlich eigentlich den Nachteil der Klettermüdigkeit ausgleichen. Stattdessen sind die gedopten Vampire genauso flink unterwegs. Wegrennen ist also keine Option. Bleibt nur noch der Kampf.

Nosgoth
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Mirco Kaempfer


Nosgoth


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Mirco Kaempfer am 14 Apr 2014 @ 12:58
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