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Nostradamus - Die letzte Prophezeiung: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Kheops Studio
Publisher: Morphicon
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Alle drei Jahre gräbt die Bild-Zeitung nur zu gerne eine weitere Theorie aus, die das Ende der Welt vorhersagt. Ein Name, der bei diesen journalistischen Glanzleistungen ständig fällt, ist Nostradamus. Der Apotheker, der im 16. Jahrhundert lebte, hat schwammige Texte verfasst und diese daraufhin Prophezeiungen genannt. Die Interpretation dieser Schriften fasziniert noch heute viele Menschen auf der Welt. Und nun will Peter Games ein Spiel über ihn auf den Markt bringen, dessen Spielart fast schon so alt ist wie der Wahrsager selbst. Wir schauten uns den Titel schon mal an.



Warum ist das alles so leer hier?

In Die letzte Prophezeiung greift überraschenderweise nicht der Namensgeber Nostradamus selber ein, da er sich zu alt für einen weiteren Auftrag der Königin fühlt. Stattdessen steuert ihr seine Tochter Madeleine aus der Ich-Perspektive durch vorgerenderte Szenarien, in denen ihr die Perspektive vollkommen frei drehen könnt. Wollt ihr zu einem anderen Ort gehen, so klickt ihr euch einfach dahin und das Bild wechselt. Ganz nach dem grossen Vorbild Myst.

Wichtige Objekte liegen auf dem ganzen Bildschirm verteilt, heben sich aber bisher kaum bis gar nicht vom Hintergrund ab. So verkommt die Suche nach nutzbaren Gegenständen allzu oft zum nervigen Pixelabklappern. Dafür wird der Fundus automatisch ins ausreichend grosse Inventar transferiert. Von dort aus kann Madeleine verschiedene Werkzeuge wie zum Beispiel die Pinzette, die Schere und vor allem die Lupe benutzen. Letztere wird in Nostradamus recht häufig benötigt, wenn die Protagonistin nicht nur kleine Details, sondern auch Auffälligkeiten entdecken muss. Manchmal berechtigt, meist nervt aber der nochmalige Blick auf das eben eingesammelte Objekt.

Im Gegensatz dazu, dass die wichtigen Gegenstände nicht recht auffallen wollen, fällt ein typisches Problem der Render-Adventures wieder eindeutig auf: Die kühl gezeichneten und mit wenig animierten Details bespickten Hintergründe wirken steril. Die Umgebung wird dagegen noch hässlich mit einem Weichzeichner belegt. Das soll räumliche Tiefe vorgaukeln, sieht aber wenig geglückt aus. Dazu kommt, dass nur wenige Menschen die Gegenden bevölkern. Wenn einem dann doch einer über den Weg läuft, dann ist dieser zwar schön gezeichnet, aber nur sehr hakelig animiert.

Nostradamus - Die letzte Prophezeiung
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Patrik Nordsiek


Nostradamus---Die-letzte-Prophezeiung


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Patrik Nordsiek am 12 Nov 2007 @ 10:17
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