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Officers World War II: Preview

Personal Computer 
Hersteller: 3AGames
Publisher: Morphicon
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Ein nettes kleines Fun-Spiel im Stil von Stromberg? Eine Simulation, bei der ihr in die Rolle von amerikanischen Highway-Polizisten schlüpft? Ja, tatsächlich, auf all diese Dinge könnte der Name des Spiels Officers hindeuten. Nur an das Offensichtlichste denkt natürlich wieder mal niemand. Officers handelt von Offizieren und ist nichts anderes als das 3452. Echtzeit-Strategiespiel in und um den Zweiten Weltkrieg. Ob der Titel trotz des reichlich ausgelutschten Szenarios eine Daseinsberechtigung haben könnte, haben wir anhand einer weit fortgeschrittenen Version ausgekundschaftet.


D-Day... schon wieder!

Officers beginnt, wie beinahe jedes andere RTS im Zweiten Weltkrieg auch, mit der Landung an der Küste Nordfrankreichs, Omaha Beach, D-Day. Hallali. Zuvor gibt es eine Videosequenz, in der uns in noch englischer Sprache die Hintergründe zur Operation Overlord erklärt werden. Ganz vereinzelt greift das Spiel dabei sogar auf echte Filmaufnahmen aus der damaligen Zeit zurück. Eins fällt jetzt schon auf: die Inszenierung von Officers legt ganz klar mehr Wert auf Authentizität als auf spektakuläre Effekte, sympathische Einzelhelden oder Kino-Atmosphäre, wie es beispielsweise Company of Heroes getan hat. Einen Hauptdarsteller gibt es nicht, in diesem Spiel zählt die Truppe und nicht der Einzelne.

Natürlich haben wir uns nicht ganz ungeübt an Omaha Beach herangewagt. Vorher haben wir natürlich das ordentliche Tutorial durchlaufen und die grundlegenden Befehle und Funktionen des Spiels erlernt. Ihr steuert das Spiel ganz klassisch aus der Draufsicht, kontrolliert Squads und Fahrzeuge genretypisch mit der Maus und könnt die 3D-Optik stufen- und beinahe auch grenzenlos drehen und zoomen. Warum vor allem die starke Zoomfunktion dringend von Nöten ist, erzählen wir euch später.

Schnell haben wir im Tutorial gelernt, wie wir an Ressourcen gelangen - durch das Einnehmen von strategischen Posten nämlich. Steht kein Einheitennachschub zur Verfügung, können wir per LKW-Konvoi von einem anderen Posten Ressourcen verschieben. Pfiffige Idee, hier sind im Ansatz Wirtschaftler gefragt. Darüber hinaus haben wir uns mit den Fähigkeiten der einzelnen Einheiten angefreundet. Die Infanterie kann hinter Objekten und Gebäuden Deckung beziehen oder diese einnehmen, Techniker reparieren Fahrzeuge und entschärfen ganze Minenfelder. So weit, so gut.

Unterstützung von oben

Bereits in der von Bombenstimmung durchströmten Mission Omaha Beach stellen wir fest, wie anspruchsvoll Officers ist. Unsere ersten beiden Squads werden vom Sperrfeuer der deutschen Bunker ausgelöscht, ehe sie überhaupt die Panzersperren am Strand erreichen. Gott sei Dank ist der Nachschub an Einheiten von der Seeseite in dieser Mission unerschöpflich. Ob die hohe Schwierigkeit an Balancing-Problemen liegt oder ob Officers einfach von Haus aus anspruchsvolle Strategen anspricht, muss man anhand der finalen Version beurteilen. Knifflig war die Preview-Fassung allemal.

Officers World War II
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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 11 Sep 2008 @ 08:54
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