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Painkiller - Overdose: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Mindware
Publisher: JoWooD
Genre: Action: 3D-Shooter
Am Painkiller-Prequel mit dem Untertitel Overdose sitzt nicht mehr die polnische Spieleschmiede People Can Fly dran. Stattdessen betraute JoWooD die Mindware Studios aus Tschechien mit dem Projekt. Wir warfen einen Blick auf eine Betaversion des Ego-Shooters.

Entwicklerwechsel

JoWooD scheint derzeit geübt darin zu sein, alte Marken von anderen Herstellern weiterführen zu lassen. Spellbound sitzt an Gothic 4, die Mindware Studios an Painkiller: Overdose. Besonders viel Mühe scheint sich letztere Firma nicht zu geben. Grafisch und spielerisch haben wir von Beginn an das Gefühl, ein Add-on zu zocken. Schon das Hauptmenü gleicht den vorigen Painkiller-Spielen bis ins kleinste Detail. Das muss natürlich nicht zwangsläufig negativ sein, waren die anderen Teile doch von guter Qualität

Story

Daniel Garner darf in Rente gehen. Wohlverdient, hat er sich doch bereits zweimal mit den teuflischen Mächten angelegt. Andererseits würde er diesmal als Hauptdarsteller keinen Sinn machen. Overdose ist wie erwähnt ein Prequel und erzählt die Geschichte eines ausgestossenen Kindes, das einst von einem Engel und einer Dämonin gezeugt wurde. Weder Himmel noch Hölle wollten das Mischwesen bei sich aufnehmen, liessen es von Cerberus jagen und einsperren. Doch eines Tages wird der Antiheld befreit und beginnt einen Rachefeldzug gegen die höllischen Streitkräfte.

Anfangs lauft ihr durch eine brennende Stadt, tötet Horden von Dämonen, Todesrittern und Zombies. Womit? Da wäre etwa eine knochenverschiessende Flinte, die als Sekundärmodus kurzzeitig die Gegner versteinern lassen kann. Oder ein seltsamer Schädel, der einerseits Energiestrahlen verballert, andererseits einen markerschütternden Schrei ausstossen kann, dem auch stärkere Widersacher erliegen. Vor allem mit der Shotgun, oder besser gesagt Bonegun, kommt ihr schnell in den Genuss altbekannter Splattereffekte. Ein Schuss aus nächster Nähe lässt die Gegner in viele Einzelteile zerspringen. Da sich das Spiel grafisch kaum weiterentwickelt hat, wirken die blutigen Szenen entsprechend harmlos. Uns würde es jedenfalls wundern, wenn die deutsche Version von Overdose diesmal gekürzt erscheinen müsste.

Stillstand?

Was uns am meisten ärgert, ist das einfallslose Leveldesign. Serious Sam II und Stranglehold haben doch vorgemacht, dass auch stumpfe Ballereien mit massig Gags am Rande oder interaktiven Spielerein abwechslungsreich gestaltet werden können. In Overdose ist davon bisher keine Spur. Die Levels, die wir gesehen haben, sind schrecklich statisch. Ihr kämpft euch von Raum zu Raum, immer mit der Aufgabe betraut, den spawnenden Gegnermassen auszuweichen und sie letztlich mit Waffengewalt zu erledigen. Zerstörbare Objekte, die ihr auf Gegner krachen lassen könnt? Fehlanzeige. Liebe Entwickler, gerade in den ersten Levels müsst ihr den Spielern doch etwas Spektakuläres bieten, um sie bei der Stange zu halten.

Painkiller - Overdose
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Daniel Boll



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Garner

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Daniel Boll am 07 Okt 2007 @ 01:56
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