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Parabellum: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Acony Games
Publisher: N/A
Genre: Action: 3D-Shooter
ACONY Games lud zum Parabellum-Match ein. Als Basis diente eine aktuelle Entwicklerversion des kommenden Free-2-Play-Online-Shooters. GBase stürzte sich ins Gefecht gegen Mitbewerber und Entwickler.

Parabellum sollte eigentlich mal ein kostenpflichtiges Spiel mit komplett zerstörbaren Umgebungen werden, doch wichen die Entwickler vor einiger Zeit von diesem Vorhaben zugunsten eines Free-2-Play-Modells ab. Im Kern bekämpfen sich in dem Online-Shooter die Spezialeinheit CT Forces und die Verbrecherorganisation Syndicate. Mehr braucht es ja auch nicht, um hitzige Gefechte auf Dächern und in Strassenschluchten zu rechtfertigen.

Bevor wir die passwortgeschützten Presse-Server betreten konnten, erstellten wir zunächst einen Charakter. Geschlecht, Hautfarbe und Kleidung etwa können nach Belieben festgelegt werden. Danach geht's an die Ausrüstungswahl: Grosskaliberwaffe, Pistole und diverse Granaten. Bis zu drei Waffen-Presets sind einstellbar. Das ist wichtig, könnt ihr doch während eines Matches nur damit eure Bewaffnung abändern. Die Standardwummen sind eher zweckmässig und haben so ihre Vor- und Nachteile. Das Scharfschützengewehr ist zwar mächtig, verfügt dafür aber über einen sehr extremen Rückschlag. Werte wie Präzision und Handhabung lassen sich mit bis zu zehn Modifikationen pro Waffe verbessern, die gegen Spielwährung im Shop erworben werden können. Als Zahlungsmittel dienen hier Blutdiamanten, die man sich während der Matches beispielsweise durch Kills oder die Absolvierung von Missionszielen verdient.

Obendrein gibt es Erfahrungspunkte, die permanent gutgeschrieben werden, also auch nach einem Match bestehen bleiben. Irgendwann steigt der Charakter im Rang auf, bekommt Zugriff auf bessere Waffen und Modifikationen. Dass hier die Spielbalance eines Matches beträchtlich in Gefahr gerät, ist den Entwicklern bewusst. Darum soll es voraussichtlich nach dem offiziellen Start ein Matchmaking-System geben - also Server-Filter, mit denen man seine Wunschgegnertypen festlegen können wird. So soll gewährleistet werden, dass niedrigstufige Zocker nicht ständig an hochstufige Kontrahenten geraten. Wie das letztlich aussehen könnte, kann man etwa beim Matchmaking-Feature von Quake Live sehen.

Doch wie spielt sich Parabellum denn nun? Während des Online-Events konnten wir zwei Maps und zwei Modi Probe zocken. Team Deathmatch ist hinlänglich bekannt und bleibt darum mal aussen vor. Widmen wir uns stattdessen dem Modus Reinforcement. Hier müssen die CT Forces einen Sender in einem von zwei möglichen Zielgebieten platzieren und halten. Das Syndikat ist bemüht, dies zu verhindern. Ein hübsches Stadtgebiet und ein weitläufiges Dachareal dienten als Szenarien für unser Stelldichein mit Pressekollegen und ACONY-Mitarbeitern. Via Teamspeak ging es weniger um den Austausch von Teamtaktiken, als vielmehr um Fragen zum Spiel. Darum standen die Entwickler oftmals auch tatenlos in der Gegend herum, um detaillierte Antworten zu geben. Manch ein Pressevertreter nutzte das aus, um sich einen Gratis-Kill zu verschaffen. Böse!

Via Minimap hat man stets die Positionen der Kameraden, Missionsziele und sogar Gegner im Blick. Letztere aber nur, wenn sie das Feuer auf euer Team eröffnet haben und sich in der Nähe befinden. Parabellum spielt sich schnell, aber taktisch - und schon jetzt erfreulich flüssig. Hinter hübsch modellierten Autos Deckung suchen, die Lage checken und weiter zum nächsten Deckungsobjekt rennen. Kommt es zur Konfrontation mit dem gegnerischen Team, heisst es, Ruhe zu bewahren. Lieber gezielte Treffer verteilen als blindlings auf Dauerfeuer zu schalten. Sonst kann es gut sein, dass das ganze Magazin am Ziel vorbeigeht und man selbst als Geist endet. Das ist in diesem Modus wörtlich zu nehmen, darf man doch nach dem Tod das Match nur noch als Zuschauer weiterverfolgen. Nettes Feature am Rande: Nach dem Tod werden die übrige Lebenskraft und Munition des Widersachers eingeblendet. Ärgerlich, wenn derjenige selbst nur noch fünf Lebenspunkte hat.

Parabellum
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Daniel Boll


Daniel Boll am 03 Aug 2009 @ 05:23
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