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Pathologic: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Ice-Pick Lodge
Publisher: Frogster Interactive Pictures AG
Genre: Action: Adventure
Das in Russland bereits erhältliche und ziemlich beliebte Action-Adventure Pathologic kommt dank Frogster Interactive im 1. Quartal 2006 auch auf den deutschsprachigen Markt. Wir konnten uns anhand einer englischen First Look-Version einen Ersteindruck verschaffen.

In Pathologic stehen drei Protagonisten zur Auswahl, die aus verschiedenen Beweggründen zur selben Zeit in einer Kleinstadt eintreffen. Ein Arzt, ein junger Erbe und eine Heilerin. Je nach Charakterwahl startet die Geschichte in einem anderen Stadtteil. Allen gemeinsam sind allerdings die merkwürdigen Geschehnisse und brutalen Morde, welche die Stadt heimgesucht haben.

Gesteuert wird aus der Ego-Sicht, doch bei Pathologic handelt es sich nicht um einen Shooter, sondern um ein Adventure mit Action- und Survival-Elementen. Auf Wunsch kann ein Inventar eingeblendet werden, das in verschiedene Kategorien unterteilt ist. So ist es zum Beispiel von grosser Wichtigkeit, ausreichend Lebensmittel mit sich zu führen, denn die Protagonisten bekommen mit der Zeit Appetit. Auch regelmässiges Schlafen und die Verarztung von Wunden nach Kampfsituationen sind von Bedeutung. In der Spielwelt verteilt sind Shops, in denen man sich mit dem Nötigsten eindecken kann. Das nötige Kleingeld sowie andere nützliche Gegenstände finden sich im Übrigen auch in diversen Schränken, Schubladen und Behältnissen.

In erster Linie ist jedoch das Lösen von Rätseln angesagt, wobei anfangs hauptsächlich Botengänge zu erledigen sind. So muss etwa eine Blutkonserve für einen sterbenden Menschen besorgt werden - oder man entscheidet sich dagegen und tötet ihn einfach. Die Entscheidungsfreiheit ist hoch und wirkt sich stark auf das eigene Ansehen in der Provinz aus. Verscherzt man es sich mit bestimmten Leuten, ist das Spiel aber längst nicht vorbei. Es gibt Möglichkeiten zur Wiedergutmachung oder eben andere Wege, um weiterzukommen.

Die Spielwelt ist grösstenteils frei begehbar und sieht recht okay aus, krankt jedoch in der vorliegenden First Look-Fassung noch an der nicht optimierten 3D-Engine. Häufige Festplattenzugriffe sorgen für stetige, aber leichte Ruckler. Ausserdem fehlt es angesichts der teils sehr langen Laufwege an einem Kompass oder einer vernünftigen Rennen-Funktion. Dadurch ist es leider erforderlich, mehrmals die Vollbild-Übersichtskarte aufzurufen, um zum Ziel zu gelangen und sich nicht zu verlaufen. Dies könnte zeitsparender und effektiver gelöst werden.

Ladepausen gibt es lediglich beim Betreten und Verlassen von Innenarealen. Auf der Übersichtskarte werden wichtige Gebäude und Örtlichkeiten farblich markiert, manchmal auch nach Gesprächen mit Einwohnern. Letztere machen einen eher verschlossenen, teils geradezu psychopathischen Eindruck. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob man nun in einem der Container-Ghettos unterwegs ist oder im etwas gehobeneren Viertel. Schon anfangs ist da dieses unheilvolle Gefühl, dass die ganze Stadt etwas Schlimmes zu verbergen hat und man niemanden trauen kann.

Über die Sprachausgabe und Lokalisierung lässt sich leider noch gar nichts sagen, es gab lediglich russische Sprachfetzen zu hören und englische Texte zu lesen. Dafür sorgt aber die Musikuntermalung schon für ordentlich Gänsehaut und trägt zur morbiden Atmosphäre des Spiels einen grossen Teil bei.

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Daniel Boll


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Daniel Boll am 20 Nov 2005 @ 07:55
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