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Pillars of Eternity II: Deadfire: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Obsidian Entertainment
Publisher: Versus Evil
Genre: Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel
Vor gut drei Jahren waren wir sehr angetan von Pillars of Eternity. Ein an Tempo herrlich armes Echtzeit-Rollenspiel, bei dem man tatsächlich viel lesen muss, um der Handlung zu folgen. Bei dem jedes Buch und jede Pergamentrolle aus dem Regal eine kleine Geschichte oder wertvolle Informationen preisgeben könnte. Fast wie ein dicker, mit einer kleinen Staubschicht versehener Fantasy-Wälzer. Da liegt es nahe, dass die Entwickler beim Nachfolger auf Bewährtes setzen werden.

Die Gruppe schrumpft, der Spielspaß steigt?

Doch etwas Mut bringen sie dann doch mit im Nachfolger Pillars of Eternity II: Deadfire. Denn statt euch erneut in ähnlichen Gefilden wandeln zu lassen und in ein neues langes Abenteuer zu schicken, bei dem ihr euch immer wieder in eure heimatliche Burg begeben könnt, entsendet euch Obsidian per Schiff in die weite Welt. Auf den Inseln des Deadfire-Archipels gilt es, sich auf die Spur nach einer Gottheit zu begeben, die in eine gigantische Statue geschlüpft ist und die Heimat des Helden verwüstet hat. Eurer Heimat beraubt, begebt ihr euch auf die Suche. Sofern ihr einen Spielstand aus dem ersten Teil habt, könnt ihr euren alten Recken wieder aktivieren, fangt aber - der Spielbalance geschuldet - wieder bei der ersten Stufe an. All eure mühevoll erlangten Kräfte und Ausrüstungsteilesind somit dahin.

Laut Entwickler steht euch nun eine Spielzeit von etwa 50 Stunden in der Einzelspielerkampagne bevor. Dabei sollen die Attribute eures Charakters noch mehr Einfluss auf moralische Entscheidungen oder Gesprächsverläufe haben. Besonders auffällig: Ihr seid nun nur noch zu fünft in einer Gruppe unterwegs, statt mit sechs wie im Vorgänger. Damit kommt der Formation aber wieder eine besondere Bedeutung zu, denn bei einer Dreiecksformation will gut überlegt sein, welches Gruppenmitglied im Kampf sprichwörtlich an der Front steht. Also nur noch vier Begleiter für eure Heldentruppe. Da wählt man noch umsichtiger aus den vorhandenen Möglichkeiten. Im Testverlauf stießen wir auf insgesamt sieben Charaktere, die uns auf der Reise begleiten können. Dabei erkennen Spieler des ersten Teils gleich drei davon wieder, denn es handelt sich um alte Bekannte.

https://www.youtube.com/watch?v=LgCTt02KTYg

Wer gern Interaktionen in der Gruppe erlebt, bekommt in Deadfire einiges geboten. Denn laut Obsidian können Gruppenmitglieder untereinander Freundschaften schließen, die bis zu Romanzen reichen. Im Test konnten wir das noch nicht prüfen, denn die Persönlichkeiten unserer Nicht-Spieler-Charaktere (NSCs) waren kaum vorhanden, wirkten eher wie angeheuerte Kampfmaschinen. Aber das Spiel ist ja auch noch im Betastatus, daher dürfen wir ruhig davon ausgehen, dass hier noch einiges getan wird und die Versprechen der Entwickler letztlicheingehalten werden. Immerhin konnten wir bei den vielen Dialogen mit Anwohnern bereits einen Eindruck davon gewinnen, dass der textliche Umfang auch diesmal enorm sein wird. Rollenspieler wird es verzücken; Action-Rollenspieler sind hier hingegen nicht zu Hause, ja man könnte sogar sagen: nicht willkommen.

Pillars of Eternity II: Deadfire
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Markus Grunow


Pillars-of-Eternity-II-Deadfire


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Markus Grunow am 28 Mrz 2018 @ 22:25
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