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Prey: First Look

Personal Computer 
Hersteller: Human Head Studios
Publisher: Take-Two Interactive Software
Genre: Action: 3D-Shooter
Die Geschichte von Prey ist eine Geschichte voller Missverständnisse. 1998 von 3DRealms als erster Ego-Shooter mit komplett zerstörbarer Levelarchitektur angekündigt, wurde das Projekt später aus technischen Gründen eingestellt. Über die Jahre kamen immer wieder Gerüchte um eine angebliche Weiterentwicklung des Titels ans Tageslicht, die sich letztendlich im April 2005 bewahrheitet haben. Human Head entwickelt Prey auf Basis der DOOM III-Engine.

Indianische Wut

Indianer Tommy kehrt aus der Armee zurück und besucht die Kneipe seines Heimatortes. Dort angekommen, wird plötzlich das gesamte Dach des Gebäudes weggerissen. Ein UFO schwebt über dem Schauplatz und beamt sämtliche Insassen an Bord. Tommy ist ob seines gestörten Friedens sauer und beschliesst, den Aliens in den Hintern zu treten und seine Mitmenschen zu befreien.

Prey ist kein gewöhnlicher Ego-Shooter. Dies wird schon nach kurzer Zeit klar, wenn man sich die offizielle E3-Präsentation anschaut. Man stiefelt durch das bizzare Innere eines Alienraumschiffes und bevor man sich versieht stehen plötzlich sämtliche Naturgesetze Kopf. So ist es kaum verwunderlich, dass Tommy an einigen Stellen die Wände hoch- oder an Decken entlanglaufen kann. Via Portale, wie man sie zum Beispiel aus Serious Sam kennt, reist man zu weiter entfernten Örtlichkeiten und wieder zurück - ohne Ladepausen.

Zwischendurch besucht man seinen verstorbenen Grossvater im Jenseits und lernt gewisse geistige Fähigkeit von ihm. So kann Tommy auf Wunsch seinen Geist vom Körper lösen und damit an Stellen gelangen, die sonst unzugänglich für ihn wären. Da in Prey nicht nur geballert wird, sondern auch Rätsel an der Tagesordnung sind, ist diese Form der Entmaterialisierung vielerorts nötig. Es gibt jedoch nicht nur Schalterrätsel, sondern auch abstrakte Puzzles, welche bestimmte Teile der Levels einbeziehen. So sieht man im Trailer, wie Tommy in der Mitte eines grossen Würfels steht und durch das Ballern auf bestimmte Wandsymbole das Objekt so zum Drehen bringt, dass der Weg in den nächsten Levelabschnitt frei wird. Hört sich seltsam an - und ist es auch!

Was die Levelarchitektur angeht, merkt man den Human Head Studios regelrecht den Spass an ihrer Arbeit an. Was gerade noch die Decke war, ist im anderen Moment der Boden. So kommt es schon bei der Trailerschau recht schnell vor, dass man sprichwörtlich nicht mehr weiss, wo oben und unten ist. Dieses Gefühl kennen ältere Zocker sicherlich von Descent, mit dem Unterschied, dass man dort mit einem Raumgleiter in alle Richtungen fliegen konnte, bei Prey allerdings eher ungewollt in die Orientierungslosigkeit getrieben wird.

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Daniel Boll


Prey


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Daniel Boll am 12 Jul 2005 @ 14:20
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