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Project CARS: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Slightly Mad Studios
Publisher: Bandai Namco
Genre: Simulation und Sport: Simulation
Es gibt Dinge, die nerven an Vorschauversionen. Weniger technische Unzulänglichkeiten oder Baustellen im Programmcode. Nein, es sind Embargos, die der Fachpresse über den Mund fahren, obwohl das Spiel richtig, richtig gut ist. Wie der Fall Project CARS beweist.

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Um was es in Project CARS geht, dürfen wir euch sogar noch sagen. Es geht um das möglichst schnelle Umrunden einer Rennstrecke auf vier Rädern. Das ist umso schwieriger, als dass die Slightly Mad Studios nicht einfach einen Arcade-Simulations-Hybriden zusammenzimmerten, wie es bei deren Debüt Need for Speed: Shift der Fall war. Project CARS ist die Antithese des einsteigerfreundlichen Rennspiels und stellt euch von der ersten Minute an auf die Probe. Benzinverbrauch und Reifenverschleiss gehören zu jenen Simulationsaspekten, die fast jedes halbwegs authentische Rennspiel mitbringt. Aber die Berechnung des Gummiabriebs auf der Strecke? Die Simulation der Haltbarkeit eurer Autoinnereien wie Motor und Getriebe? Das Walken der Reifenoberfläche? Die Luftverwirbelungen mikroskopisch kleinster Dellen in der Karosserie? Das bieten nur sehr wenige Spiele, etwa das noch frische Assetto Corsa oder der Simulationsklassiker GTR 2. Die Current-Gen-Racer Forza Motorsport 5 auf Xbox One oder DriveClub auf PlayStation 4 bieten einen solch hohen Realismus nicht ansatzweise.

Project CARS Bild
Das Fahrgefühl ist dementsprechend anders und mit "frisch" am besten beschrieben. Die erste Ausfahrt in einem Audi R18 TDi der Prototypenklasse auf der provisorischen Rennstrecke an der malerischen Côte d'Azur lässt die Kinnlade runterklappen. Der Motor röhrt durch die Boxen, die Gangschaltung kracht rein und der Wagen zieht davon - in einem Affenzahn, den ansonsten nur Monopostos der Formel 1 erreichen. Die ersten Kurven wecken dann tatsächlich Ehrfurcht. Zunächst ein noch sanftes Geschlängel auf Kopfsteinpflaster, eine harte 90-Grad-Kurve, gefolgt von einer Bergaufpassage, die in einem etwa ein Kilometer langen Autobahnabschnitt mündet - schon seid ihr gefangen in der Project-CARS-Welt, immer auf der Suche nach dem Limit eures Boliden und dem Austarieren eurer eigenen Fähigkeiten.

Eine Klasse für sich

Neben diesen vielen besonderen Details zeigt Project CARS ausserdem auf, was Standard geworden ist: Tag-und-Nacht-Wechsel etwa, die ihr nicht nur in Echtzeit, sondern auch im sechzigfachen Zeitraffer einstellen könnt, samt Startzeit und -datum eures virtuellen Streckenbesuchs. Slightly Mad Studios geht aber noch weiter und macht euch zum Wettergott. Ob nun Nebel, ein kräftiges Gewitter, leichte Schauer oder klare Witterung: Mit wenigen Klicks stellt ihr euch euren individuellen Wettermix zusammen. Es ist ein Erlebnis, im Morgengrauen auf dem GP-Kurs in Silverstone bei dichtestem Nebel loszufahren und eine Runde später im typisch britischen Ekelwetter mit schweren grauen Wolken und dicken Regentropfen um Positionen zu kämpfen.

Project CARS
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Daniel Wendorf



Tags:
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Daniel Wendorf am 23 Feb 2015 @ 15:22
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