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RUSE: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Eugen Systems
Publisher: Ubisoft
Genre: Strategie: Runden-Strategie
Publisher Ubisoft lud in die Hauptzentrale nach Frankreich ein, um dort, nach etlichen Verschiebungen auf Grund von Fankritik die neueste Version von R.U.S.E. zu präsentieren. Eben jenem Strategiespiel, welches mal wieder ein wenig frischen Wind in das Genre bringen soll. Wohlgemerkt trotz des Zweiten Weltkriegs als Szenario, welches bei vielen Spielern ja bereits als ausgelutscht gilt.

Auf nach Paris
So machten wir uns auf die Reise, um für euch in Erfahrung zu bringen, was sich seit den vielen Kritiken durch die Betaspieler alles getan hat. Als wir ankamen, wurden wir sogleich an die Spielstationen rangelassen, denn Ubisoft hatte sich etwas für das Event überlegt. Neben den Neuerungen wurde so zum ersten Mal die Touchscreen-Steuerung am PC den Anwesenden überlassen und nicht mehr nur durch einen Mitarbeiter vorgeführt. Aber auch die PlayStation Fassung konnte dieses Mal mit Move-Unterstützung aufwarten.



Das Spiel an sich ist gleichgeblieben: Nach wie vor spielt R.U.S.E. im Zweiten Weltkrieg und nach wie vor ist der Basenbau sehr gering gehalten. Es geht lediglich darum, einige Produktionsstätten zu errichten und Rohstofflager einzunehmen. Dadurch fliesst Geld, welches in neue Einheiten gesteckt werden kann. Und derer gibt es viele. Von schweren Panzern über mächtigen Bombern bis hin zu einfachen Soldaten ist für jeden Spielstil etwas dabei. Auch wenn der Titel auf den ersten Blick recht simpel daherkommt und kaum Tiefgang zu bieten scheint, entfaltet sich schon nach geringer Zeit das gesamte Potential: Für jede Taktik gibt es die passende Antwort, für jeden Truppentyp den richtigen Gegner. Bis man hier ein mächtiger Feldherr wird, vergeht einiges an Zeit.

Dazu gesellen sich dann noch einige neue Ideen wie die Ruses. Im Englischen und Französischen beschreibt dieser Ausdruck eine List oder einen Trick. Und genau darum geht es hier auch. Die riesigen Spielfelder sind in Zonen unterteilt, worauf diese Listen angewendet werden dürfen. Die Ruses sind dabei als Spielkarten ausgelegt. Wer erfolgreich das Schlachtfeld dominiert, erlangt sie eine Ecke schneller. Da gibt es dann Aktionen, welche die eigenen Einheiten vor der Panik schützen, woraufhin sie bis zum bitteren Ende durchhalten. Aber auch die Spionage ist so ein Werkzeug. Sie deckt ein ganzes Gebiet auf und zeigt, was der Feind da gerade veranstaltet. Einer der Kritikpunkte innerhalb der Beta war der Umstand, dass viele Ruses mehr oder weniger überflüssig waren. Ob das noch immer der Fall ist, das lässt sich anhand des einen Tages in Paris nur schwer abschätzen.

Ein weiterer Punkt auf der Liste war die künstliche Intelligenz, welche zuvor eher belächelt wurde. Auch hier haben die Entwickler noch einmal kräftig Hand angelegt, wovon wir uns mit eigenen Augen überzeugen konnten. Die einfachste Stufe ist mittlerweile zum Training durchaus gut geeignet, doch schon die mittlere Stärke ist ein richtig harter Knochen, dem nur mit Mühe und Not beizukommen war. Die schwerste von drei verfügbaren Stufen rieb uns dagegen ziemlich schnell auf.

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Michael Hoss



Tags:
R.U.S.E.

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Michael Hoss am 11 Aug 2010 @ 09:33
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