GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Rise of Nations - Rise of Legends: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Big Huge Games
Publisher: Microsoft
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Vor knapp drei Jahren versuchten die Entwickler bei Big Huge Games, mit Rise of Nations den Genre-Thron zu erklimmen, doch scheiterte der Titel an Empire Earth, welches fast zeitgleich veröffentlicht wurde. Nichtsdestotrotz fand Rise of Nations zahlreiche Fans, die bis heute begeistert Multiplayer-Schlachten austragen. Der neue Titel Rise of Legends hat jedoch mit dem Vorgänger nur noch wenig gemeinsam. Wir konnten uns eine erste spielbare Version genauer anschauen.

Ziel von Rise of Nations ist es gewesen, ein möglichst realistisches Echtzeit-Strategie-Spiel zu werden, der Nachfolger Rise of Legends wirft dieses Konzept allerdings völlig über den Haufen. Hier kämpfen nicht mehr Römer gegen Engländer oder Japaner gegen die Deutschen um die Vorherrschaft auf der Welt, sondern ihr betretet als Anführer einer fiktiven Rasse eine Welt voller Mythen, Abenteuer und blutrünstiger Monster. Über die Story ist bislang nur wenig an die Öffentlichkeit gedrungen. So handelt die Geschichte von Rise of Legends von einem jungen Erfinder, der die mühevolle Aufgabe übernommen hat, die uralte Vergangenheit des Kosmos aufzudecken und alle Völker gegen eine unvorstellbare Bedrohung zu vereinen.

Alte Tugenden bewahrt Rise of Legends jedoch bei der Gestaltung des Gameplays. So errichtet ihr euer Lager wie gewöhnlich mit wenigen Mausklicks, lange Bauzeiten für Gebäude oder Maschinen entfallen. Für eine schnelle Expansion und für den Sieg ist das Ausbreiten der Städtegrenzen von Wichtigkeit. Wer schnell seine Grenzen vergrössert, der kann nicht nur einige Boni abstauben, sondern entdeckt weitere Ressourcen, die fleissige Arbeiter abbauen können. Die Grenzen einer Stadt erweitert ihr durch den Bau neuer Gebäude, zudem könnt ihr durch den Handel mit neutralen Völkern andere Dörfer annektieren. Um eure Armee auszubauen, müsst ihr so genannte Military-Districts errichten. Diese werden, wie weitere Districts auch, direkt an euer Haupthaus angeschlossen. Somit errichtet ihr im Laufe eines Spiels ein ganzes Gebäudenetzwerk, ähnlich wie in Earth 2160.

Viel beklagt wurde beim Vorgänger die Übersicht, die schon nach wenigen Spielminuten flöten gegangen ist. So haben sich die Entwickler ein Herz gefasst und das Spielsystem wesentlich entschlackt. So benötigt ihr keinerlei Arbeiter mehr, die Gebäude errichten müssen, dies geschieht vollkommen selbstständig. Zudem gibt es nur noch einige wenige zentrale Gebäude, mit denen ihr neue Technologien entwickeln könnt. Dies steigert die Übersichtlichkeit enorm. Auch der Rohstoffabbau wurde wesentlich vereinfacht. In Rise of Legends gibt es nur noch einen Rohstoff, den ihr abbauen könnt: das blaue Timonium. Hiermit lassen sich neue Gebäude errichten oder Soldaten und Maschinen in Auftrag geben. Neben dem Timonium gibt es in Rise of Legends noch den Rohstoff Wealth. Dieser lässt sich durch einen regen Handel mit anderen Völkern verdienen.

Vereinfachung wird auch bei dem Management der Armee grossgeschrieben. So braucht ihr nicht mehr Soldaten einzeln anzuklicken, da sie direkt zu Squads zusammengestellt werden, denen ihr sogar verschiedene Formationen zuteilen könnt. Als beispielloses Feature preisen die Entwickler die Abnutzungserscheinungen an, so altern Maschinen und verfallen mit der Zeit. Bei der Gestaltung der Soldaten und Maschinen haben die Designer ganze Arbeit geleistet. Egal, ob Soldaten mit Lichtschwertern oder krakenähnliche Riesenmaschinen, die man aus Wild Wild West kennt, sie alle gehören zu eurer Armee. Besonders gut gelungen sind den Entwicklern dabei die Grössenunterschiede. So wirkt ein einzelner Soldat im Vergleich zu einer Maschine gar zwergenhaft.

Rise of Nations - Rise of Legends
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Alexander Boedeker


Rise-of-Nations---Rise-of-Legends


Rise-of-Nations---Rise-of-Legends


Rise-of-Nations---Rise-of-Legends


Rise-of-Nations---Rise-of-Legends


Alexander Boedeker am 08 Jan 2006 @ 18:49
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen