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Runaway 2: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Pendulo Studios
Publisher: dtp
Genre: Adventure und Rollenspiel: Adventure
Mit Runaway: A Road Adventure feierte das Adventure-Genre anno 2002 sein Revival. Das Spiel sahnte vielerorts Traumwertungen ab und konnte vor allem mit seiner fesselnden Geschichte und den fordernden Rätseln überzeugen. Da wundert es kaum, dass Entwickler Pendulo Studios die Hauptcharaktere Brian Basco und Gina Timmins bald in ein zweites Abenteuer schickt. Anhand einer Preview-Version konnten wir uns bereits einen ausführlichen Ersteindruck von Runaway 2 verschaffen.

Stressige Urlaubszeit

Brian und Gina machen Urlaub auf Hawaii. Die ersten Tage sind wie erwartet super, bis sich Gina unbedingt die Insel Mala anschauen möchte und die beiden ein altes Flugzeug samt noch älterem Piloten namens Otto chartern. Natürlich kommt es unterwegs zu Turbulenzen, Otto hat offensichtlich das Zeitliche gesegnet, und die Maschine droht abzustürzen. Da sich nur ein einziger Fallschirm an Bord befindet, entscheidet sich Brian ganz Gentleman (und lebensmüde) dazu, ihn Gina zu überlassen und den Versuch zu unternehmen, die Maschine notzulanden.

Irgendwo im dichten Dschungel befindet sich schliesslich die Absturzstelle. Brian hat lediglich ein paar Kratzer davongetragen und Otto beziehungsweise sein Leichnam ist aus dem Cockpit verschwunden. Von Gina fehlt ebenfalls jede Spur, ist sie doch vorher mit dem Fallschirm in einen See gesprungen. Ziel ist es also, aus dem Dickicht zu entkommen und die Frau zu finden.

Runaway 2 hiesse natürlich nicht Runaway 2, wenn Brian im Spielverlauf nicht auf kriminelle Energien stossen und in prekäre Situationen geraten würde. Wir wollen noch nicht zu viel vorwegnehmen, macht euch jedoch unter anderem auf eine unliebsame Bekanntschaft mit einem durchgedrehten, kriegsgeilen US-Colonel gefasst, der offenbar Böses im Schilde führt.

Keine Pixelsuche mehr?

Brian lässt sich denkbar einfach mit der Maus durch die hübschen und mit Liebe zum Detail gezeichneten Comic-Hintergründe steuern. Ein Linksklick bedeutet meist, einen Gegenstand zu untersuchen oder eine Person anzusprechen, während mittels Rechtsklick mit Objekten interagiert werden kann. Als unnötig umständlich empfinden wir jedoch das Vollbild-Inventar, in dem Gegenstände genauer betrachtet oder miteinander kombiniert werden können. Uns fällt bis auf auf den fehlenden Scroll-Zwang kein Grund ein, wieso die Entwickler das nicht über eine Leiste am oberen oder unteren Bildschirmrand realisieren.

Die im Vorgänger bemängelten winzigen Hotspots scheinen der Vergangenheit anzugehören. Vorbei also die Zeiten, in denen man nicht weiterkam, weil man einen wenige Pixel kleinen Gegenstand übersehen hat? Wenn es nach unserem Ersteindruck geht, ja. Wir hoffen, dass es auch im späteren Spielverlauf dabei bleibt. Immerhin sind die bisher gebotenen Rätsel wieder sehr logisch aufgebaut und lassen auch die nötige Portion Humor nicht vermissen. Um etwa einen lästigen Affen loszuwerden, der den Weg versperrt, bedarf es eines Spielzeughundes und einer Flasche Alkohol. Den betäubten Primaten steckt sich Brian danach mal eben locker in die Tasche, wer weiss, wozu man ihn noch brauchen kann.

Überhaupt nimmt sich Runaway 2 glücklicherweise nicht zu ernst und strahlt geradezu mit einem selbstironischen Brian Basco und teils abgedrehten Dialogen. So erzählt etwa eine hübsche Kellnerin Anekdoten von ihren zahlreichen Ex-Freunden und begründet, warum sie Männern nicht mehr trauen kann.

Runaway 2
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Daniel Boll


Runaway-2


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Daniel Boll am 28 Sep 2006 @ 10:07
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