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Scrapland: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Enlight Software
Publisher: Koch Media
Genre: Action: Adventure
Scrapland gehört zu den seltenen Spielen, die sich während der Entwicklung relativ bedeckt hielten und nur wenigen Fans ein Begriff sind, obwohl sie durchaus technisch mit Spitzentiteln mithalten und mit ausgefallenen Ideen auftrumpfen können. Immerhin hat das Spiel auch schon für Deutschland mit Deep Silver einen Publisher gefunden. Bis zum Release Anfang Februar 2005 braucht es jedoch noch einige Zeit. Wir haben uns schon einmal die fertige englische Version angeschaut, um euch zu sagen, ob ihr den hiesigen Veröffentlichungstag rot im Kalender markieren solltet.



Scrapland

Relativ unspektakulär und ohne grosses Hintergrundwissen werdet ihr nach einem kurzen, nichts sagenden Intro in das eigentliche Spiel geworfen. Ihr übernehmt die Kontrolle über den "jungen", "männlichen" Roboter D-Tritus, der zum Planeten Scrapland gereist ist. Nach der Ankunft in der Orbitalstation ist schnell klar: Scrapland ist besiedelt von skurrilen Maschinenwesen, die alle viskosen Lebensformen (natürlich inklusive der Menschen) verabscheuen. Zudem muss jeder Bewohner eine feste Beschäftigung haben. Da ihr über keinerlei Präferenzen verfügt, bekommt ihr eine der unbeliebtesten Stellen: Ein Job als Reporter. Was sich am Anfang als langweilige Beschäftigung anhört, zieht euch schon bald in eine Mordserie, die nur die Fassade einer viel grösseren Verschwörung ist.

Die Mordserie sorgt insofern für Aufmerksamkeit, weil auf Scrapland ein Mord eigentlich gar nicht richtig möglich ist: In einem riesigen Rechner, der "Grossen Datenbank", werden Backups zu allen Bewohnern Scraplands angelegt. Mittels dieser Matrizen kann jeder Roboter dann im Falle einer Zerstörung wiederhergestellt werden - allerdings nur gegen eine Gebühr, die an die Wärter der Datenbank bezahlt werden muss. Diese stellen auf Scrapland eine Art religiöse Gesellschaft dar und dementsprechend verhalten sich ihre Mitglieder auch wie dekadente Bischöfe. Auch D-Tritus kann sich auf diese Weise gegen Credits Extra-Leben kaufen, so dass er nach einer Zerstörung an der gleichen Stelle wiederhergestellt wird. Sind diese Extra-Leben verbraucht, wird er ins Gefängnis gesteckt. Das ist aber auch kein Beinbruch, denn aus diesem kann er sehr leicht wieder entkommen. Neben den Wächtern der Grossen Datenbank gibt es auch in fast allen anderen Bereichen mechanische Äquivalente zu menschlichen Charakteren. Angefangen von korrupten Polizisten, über schwafelnde Politiker und kriminelle Bankiers bis hin zu unfreundlichen und faulen Beamten, trefft ihr auf jede Menge verrückte und liebenswürdige Roboter. Besonders amüsant sind dabei die skurrilen Vertreter, wie etwa kleine Tacker-Roboter, die seit der vollständigen Umstellung auf die digitale Datenverarbeitung arbeitslos geworden sind.

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Admin am 09 Mrz 2005 @ 04:20
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