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ShootMania Storm: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Nadeo
Publisher: Ubisoft
Genre: Adventure und Rollenspiel: MMORPG
Mit TrackMania hat Nadeo einst einen absoluten Überraschungshit gelandet. Mit dem simplen Prinzip "Baue eine Strecke und teile sie mit der Welt" hat der Entwickler über die Jahre hinweg eine Online-Community aus dem Boden gestampft, die ihresgleichen sucht und mit der wohl anfangs kaum jemand gerechnet hätte. Seit der offiziellen Fortsetzung TrackMania 2: Canyon im vergangenen Jahr ist klar, dass dieses Konzept eine Weiterentwicklung vertragen könnte. Und deswegen versuchen die kreativen Köpfe bei Nadeo jetzt, das bewährte Prinzip auf ein neues Genre zu übertragen: einen Ego-Shooter. Der hört auf den Namen ShootMania, befindet sich frisch in einer geschlossenen Betaphase, und wir durften ihn bereits spielen.


Achtung, fertig, Schuss!

Das Beste vorneweg: Der Editor von ShootMania Storm ist exakt so aufgebaut wie der seines Ziehvaters TrackMania. Ihr ordnet die Bauteile in Form von Blöcken auf eurer Karte an, bestimmt die Höhe und die Ausrichtung, und puzzlet so Mauern, Brücken und Plattformen im altrömischen Stil zu einer spannenden Karte zusammen. Dann setzt ihr noch spezielle Punkte wie den Respawn-Punkt, die zu erobernden Lichtmasten und, falls gewünscht, Jumppads in unterschiedlicher Intensität. Et voilà, im Handumdrehen habt ihr erfolgreich eure ersten Karten erstellt und könnt loslegen.

Die Entwickler geben euch dabei bewusst nicht alle Werkzeuge sofort an die Hand. Nachdem ShootMania erfolgreich gestartet ist, verspricht Nadeo aber regelmässige Updates und Erweiterungen. Spielten einige Nutzer bereits im Alphastadium mit eigenen Skripts für neue Spielmodi herum, sollt ihr später auch eigene Waffen ins Spiel einfügen dürfen. Das ist aber noch Zukunftsmusik. Bisher gibt sich das Arsenal von ShootMania ganz bewusst sehr puristisch. Die Standardwaffe feuert bis zu fünf Projektile in eurer Spielerfarbe ab, ehe sie sich wieder für einen kurzen Moment aufladen muss. Andere Waffen gibt es nicht, allerdings wandelt sich eure im Handgelenk sitzende Standardwaffe auf bestimmten Plattformen beispielsweise in eine Railgun um - allerdings nur, so lange ihr dort die Position halten könnt. Und das dürfte nicht sehr einfach sein.

ShootMania Storm Bild

Unechtes Tempo

Spielerisch erinnert ShootMania Storm derzeit sehr an den Mehrspielerklassiker Unreal Tournament: schnell, puristisch, kurzweilig. In diese Kerbe schlagen auch die diversen Spielmodi wie zum Beispiel Last Man Standing. Darin aktiviert ein Spieler ein Kraftfeld, das sich um die gesamte Karte wirft und zum Zentrum hin mit zunehmender Zeit immer enger wird. Wen der äussere Rand des Kraftfelds erwischt, der ist perdu, wodurch dieser besonders schnelle Spielmodus meist auf ein spannendes Duell direkt im Zentrum der Karte hinausläuft. Daneben gibt es aber auch Klassiker wie das Deathmatch, hier Melee getauft, oder das Team-Deathmatch, im ShootMania-Jargon einfach nur Battle genannt.

ShootMania Storm
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Tobias Kuehnlein


Tobias Kuehnlein am 09 Jul 2012 @ 21:48
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