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Sins of a Solar Empire: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Ironclad Games
Publisher: Kalypso Media
Genre: Strategie: Echtzeit-Strategie
Seit Echtzeitstrategie-Spiele mit Homeworld in den Weltraum verlegt wurden, sind viele Vertreter dieser Gattung erschienen, doch an den Erfolg des von Relic Entertainment entwickelten Spiels vermochte keins so richtig anzuknüpfen. Die noch relativ unbekannte Spieleschmiede Ironclad Games veröffentlichte mit Sins of a Solar Empire bereits Ende des letzten Jahres einen interessanten Titel, der Homeworld gefährlich werden könnte. Da die Veröffentlichung der deutschen Version kurz bevor steht, haben wir uns schon mal die aktuelle Version angeschaut.

Seit den Anfängen von Strategie-Spielen auf dem PC träumten viele Spieler von der Eroberung des Weltalls. Mit zahlreichen Vertretern unterschiedlichster Genres ist auch heute das Interesse ungebrochen gross. Doch weder Master of Orion 3 noch andere Spiele dieser Gattung vermochten die Spieler vollends zufrieden stellen. Sins of a Solar Empire hingegen konnte bereits kurz nach der Veröffentlichung Traumwertungen einfahren und zahlreiche Awards kassieren. Doch was steckt eigentlich hinter diesen Wertungen? Nun, hierbei handelt es sich um eins der klassischen RT4X-Strategie-Spiele. Mit einem kümmerlichen Planeten als Heimatbasis müsst ihr versuchen, euer Imperium durch Eroberung, Diplomatie und andere Raffinessen wachsen zu lassen. Doch Achtung, auch eure Gegenspieler schlafen nicht und versuchen mit aller Härte, euch aus dem Weltall zu fegen.

Aller Anfang ist schwer, auch in Sins of a Solar Empire. Als Startkapital bevölkert ihr zum Spielbeginn lediglich einen einzigen Himmelskörper. Wer jetzt nicht schnell expandiert und die umliegenden Sterne unterwirft, der gerät schnell ins Hintertreffen. Jeder eroberte Planet sichert dabei nicht nur den Fortbestand eurer Rasse, sondern sorgt auch für einen konstanten Nachschub an Rohstoffen, diese liegen in Sins of a Solar Empire in drei verschiedenen Variationen vor: Metall, Edelsteine und Geld. Während die ersten beiden Rohstoffe auf kleineren Asteroiden durch Minen gefördert werden, erhaltet ihr das Geld hauptsächlich aus Steuereinnahmen von euren besiedelten Planeten. Um am Anfang des Spiels euer Imperium auszuweiten, bedarf es nicht viel. Flugs einige Raumschiffe in eurem Hanger produziert, schickt ihr diese mit einem Kolonieschiff zum nächstbesten Planeten eurer Wahl. Da allerdings immer nur die angrenzenden Systeme für euch sichtbar sind, sollte euch die Wahl nicht vor allzu grosse Probleme stellen.
Die meisten Sterne und grösseren Asteroiden ergeben sich jedoch nicht kampflos, sondern werden von einigen Piraten bewacht, die ihr erst in einem Gefecht ausschalten müsst. Danach können die Kolonisierung und die Errichtung der ersten Strukturen auf der Oberfläche beginnen. Da euch pro Planet nur eine gewisse Anzahl an Slots mit freien Bauplätzen im All zur freien Verfügung steht, solltet ihr mit Bedacht wählen, welche Gebäudetypen ihr errichtet. Allerdings wurde die Anzahl letztere übersichtlich gehalten. Während in Hangars mittlere oder grössere Raumschiffe zusammengeschweisst werden, kommen in Forschungslaboren die neusten Technologien zum Einsatz. Handelszentren wiederum kurbeln die Kasse an und lassen das Geld durch interstellaren Handel förmlich sprudeln. Zu guter Letzt gibt es pro Volk unterschiedliche Weltraumstationen, die den eigenen kulturellen Einfluss über die Grenzen hinaus ins All tragen. Damit sich niemand an eurem Eigentum vergreift, könnt ihr zusätzlich noch eine Vielzahl unterschiedlicher Abwehrstationen aufbauen, hier reicht die Palette von einfachen Geschütztürmen über Abfangjäger bis hin zu gigantischen Kanonen.

Frei nach dem Motto "Protzen statt Kleckern" müsst ihr euch nicht um Kleinkram kümmern, sondern steigt schon zum Auftakt mit einigen Fregatten ins Spielgeschehen ein. Kleinere Raumschiffe wie Jäger oder Bomber sind dabei nur Beiwerk. Sins of a Solar Empire konzentriert sich vielmehr auf grössere Schlachtschiffe, selbst die kostengünstigsten Varianten haben schon einiges an Feuerkraft zu bieten. Wer die Forschung vorantreibt, der wird im Laufe des Spiels ebenfalls einige mächtige Capital Ships in Auftrag geben können, die nicht nur die Fregatten um ein Vielfaches an geballter Feuerkraft übertreffen, sondern sogar durch Erfahrungspunkte einige Extras erhalten können. Dadurch konnte schon so manche Schlacht, die fast als verloren galt, noch als Sieg verbucht werden. Mit mehreren Technologiebäumen pro Volk wird die Forschung hier gross geschrieben. Zwar verschlingt die Investition in eine neue Technologie extrem viele Rohstoffe, doch die Kapitalanlage zahlt sich schon nach kurzer Zeit aus. So erlernt euer Volk neue Möglichkeiten der Besiedlung fremder Planeten oder entdeckt zum Beispiel die Möglichkeit, Ressourcen effektiver zu fördern. Das Militär hingegen freut sich über neue Prototypen, mit denen ihr eure Feinde, die ebenfalls um die Herrschaft im Weltall buhlen, von der Sternenkarte fegen könnt.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 09 Jun 2008 @ 17:38
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